Blaubeurer Gemeinderat besucht die Partnerstadt Tharandt

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Mitglieder des Blaubeurer Gemeinderates und Vertreter der Ortschaften zu Gast in unserer sächsischen Partnerstadt Tharandt. Hier
Mitglieder des Blaubeurer Gemeinderates und Vertreter der Ortschaften zu Gast in unserer sächsischen Partnerstadt Tharandt. Hier führen uns Tharandts Bürgermeister Silvio Ziesemer (zweiter von links) und der Ortsvorsteher von Kurort Hartha André Kaiser durch das Areal des Grillenburger Schlosses. (Foto: Stadt Blaubeuren)
Schwäbische Zeitung

Blaubeurer Gemeinderäte und Ortsvorsteher sind zu einem kommunalpolitischen Austausch in die sächsische Partnerstadt Tharandt gefahren. Dort haben sie über neue Impulse für die freundschaftlichen Beziehungen beider Städte diskutiert.

Ein Wochenende für die Städtepartnerschaft investierten 23 Blaubeurerinnen und Blaubeurer. Vom 1. bis 3. November besuchte eine Gruppe von Vertretern des Blaubeurer Gemeinderates und der Ortschaften die sächsische Partnerstadt Tharandt. Die prosperierende Stadt in der Nähe von Dresden hat rund 5500 Einwohner. Ähnlich wie Blaubeuren liegt auch Tharandt in einem engen Tal. Die zu Tharandt gehörenden sechs Ortsteile dagegen finden sich auf einer Hochfläche.

Auch thematisch verbindet die Städte einiges. Beide Kommunen verstehen sich zum Beispiel als einen wichtigen Schulstandort und investieren viel in eine gute Kinderbetreuung. Und es hat sich gezeigt: Ehrenamtlichen Engagement spielt für beide Städte eine bedeutende Rolle.

In einer Mitteilung der Stadt Blaubeuren heißt es, hochinteressant seien die Gespräche gewesen, die die Lebensverhältnisse in Tharandt vor und während der Wendezeit lebendig werden ließen. Intensiv habe die Blaubeurer Reisegruppe aktuelle, kommunalpolitische Themen und Projekte kennengelernt. Tharandts Bürgermeister Silvio Ziesemer begleitete die schwäbische Delegation. Stadtführungen, Projektbesichtigungen, Gespräche und Besuche in den Ortsteilen Tharandts waren Teil des Programms.

Drei Aspekte waren Bürgermeister Jörg Seibold mit Blick auf den Besuch besonders wichtig. Zum einen sollte der Besuch Möglichkeit bieten, sich kommunalpolitisch auszutauschen und noch besser kennenzulernen. Eine Frage, die unter anderem diskutiert wurde, war: Wo werden die Hintergründe sächsischer Wahlergebnisse gesehen?

Ein weiteres Ziel der Reise war es auszuloten, wie neue und frische Impulse für die Städtepartnerschaft entwickelt werden können. Erste konkrete Ansätze wurden besprochen und auf den Weg gebracht. Und letztlich sei es bei dem Treffen auch darum gegangen, einander zu begegnen, sich wertzuschätzen in seinen Ähnlichkeiten wie in Unterschieden.

Seibolds Resümee: „Die kurze aber knackige Reise brachte unterm Strich wertvolle Erfahrungen und Einblicke. Dank der Städtepartnerschaft können wir voneinander lernen und Unbekanntes besser verstehen und einordnen.“

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