Bronzemedaillengewinner Sideris Tasiadis (links) und Dr. med. Roland Eisele nach dem Erfolg bei der Weltmeisterschaft.
Bronzemedaillengewinner Sideris Tasiadis (links) und Dr. med. Roland Eisele nach dem Erfolg bei der Weltmeisterschaft. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Ein Traumergebnis erzielte der Deutsche Kanuverband bei den Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro. Auf den olympischen Strecken des X-Park Deodoro fanden vom 25. bis 30. September die Kanuslalom-Weltmeisterschaften statt. Die deutschen Athleten konnten sich dabei über zwei Weltmeistertitel, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen freuen.

Einer fieberte dabei ganz besonders mit: Dr. med. Roland Eisele, Chefarzt der Inneren Medizin im Alb-Donau-Klinikum Blaubeuren. Er war als Mannschaftsarzt des Deutschen Kanuverbands in der Vorbereitungsphase und bei den Wettkämpfen dabei und betreute die Athleten des Kanuslaloms. Die Aufgabe der Betreuung der Athleten erfüllt er laut Mitteilung mit großer Begeisterung und Erfahrung, denn bereits seit 2001 ist Dr. Eisele als ärztlicher Betreuer im deutschen Kanuverband tätig.

Eifrige Medaillensammler

Ganz überraschend kam das gute Abschneiden freilich nicht. Die deutschen Kanuten gehören seit Jahren zur absoluten Weltspitze und zählen bei Wettbewerben auch im internationalen Vergleich zu den eifrigsten Medaillensammlern und konnten nun in Rio an die überzeugenden Leistungen aus den vorhergehenden Weltcuprennen anknüpfen. Bei aller Begeisterung für den Sport sei eines für den Mannschaftsarzt aber von besonderer Bedeutung: Kein Athlet hat sich schwer verletzt.

Kanuslalom: Das sei Dynamik pur. Die Athleten brauchen Kraft und Geschicklichkeit, um die Fahrt durch die Wildwasserstrecke gut zu meistern. Dabei müssen sie 18 bis 25 Tore durchfahren und dabei teilweise mit und teilweise gegen die Strömung steuern. Für die Zuschauer ist diese Sportart hochattraktiv, denn durch die Streckenlänge von 300 bis 350 Meter können sie den ganzen Streckenverlauf gut einsehen. Kein Wunder also, dass diese Sportart auch Dr. Eisele so in ihren Bann zieht.

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