Auf die Bänke, fertig, los bei Winter-Wiesn-Gaudi

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Bemüht um den Auftritt vor den etwa 600 Zuschauern hatte sich die in diesem Jahr gegründete Band Rockspitz. Und die Veranstalte
Bemüht um den Auftritt vor den etwa 600 Zuschauern hatte sich die in diesem Jahr gegründete Band Rockspitz. Und die Veranstalte (Foto: Kast)
Schwäbische Zeitung
Anna-Lena Kast

Eigentlich ist die diesjährige Saison der Dirndl und Lederhosen schon ein gutes Weilchen abgeschlossen. Doch nicht überall ist das der Fall: Denn in Asch haben am Wochenende rund 600 Menschen die Gemeindehalle in eine prächtige Winter-Wiesn-Gaudi verwandelt. Das bunt gemischte Publikum, viele der Mädels in Dirndl, die Jungs in der Lederhosen und die passende Musik der erst in diesem Jahr gegründeten Band Rockspitz verhalfen dem Abend dazu, ein voller Erfolg zu werden.

Sehr zur Freude der Organisatoren des Fußballverein Asch-Sonderbuch (FVAS), denn die hatten mit viel Aufwand den Partyabend vorbereitet, die Halle hergerichtet und dekoriert und sich schlussendlich für einen reibungslosen Ablauf gekümmert: „Das war schon ein großer Aufwand. Wir mussten unter anderem den gesamten Hallenboden mit PVC abdecken, um Bodenschäden durch beispielsweise Glasscherben zu vermeiden. Alleine das hat mehrere Stunden in Anspruch genommen“, erzählt Jan Schacher vom FV Asch-Sonderbuch. Auch mussten etliche Sicherheitsauflagen berücksichtigt werden: Eine Sicherheitsfirma kümmerte sich um den Einlassbereich, die allgemeine Sicherheit in der Halle und auch die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst waren für den Fall der Fälle vor Ort.

Rockspitz bemühten sich um Auftritt

Die Party hat zwar heuer zum ersten Mal mit einer neuen Band stattgefunden, doch bereits in den vergangenen zwei Jahren gab es zur gleichen Zeit eine winterliche Gaudi in der Ascher Gemeindehalle: Die Party hieß im ersten Jahr noch Aprés-Ski-Party und im vergangenen Jahr dann Nikolausparty, sagt Tilon Fahrner vom FV Asch-Sonderbuch. Dass heuer Rockspitz mit ihrem Alpenrock auf der Bühne standen, ist vor allem ein Verdienst der Musiker selbst, wie Fahrner erzählt: „Sie haben sich sehr bemüht, bei unserer Winter-Wiesn-Gaudi auf der Bühne spielen zu dürfen. Da sie erst seit diesem Jahr gemeinsam spielen, wollen sie sich auch hier auf der Blaubeurer Alb präsentieren.“ Die Premiere in Asch ist ihnen zweifelsohne geglückt: Sie haben das Publikum von Anfang an auf ihrer Seite und bringen die Stimmung in der Halle auf einen Höhepunkt. Mal laut und rockig, aber auch mal leise.

Warum der FV Asch-Sonderbuch dieses Fest stemmt? „Weil wir unseren Vereinsmitgliedern etwas entgegen bringen wollen“, erklärt Tilon Fahrner. Natürlich spielen auch finanzielle Aspekte eine Rolle: „Klar, der Abend finanziert auch ein Stück weit den Verein“ ergänzt er. Doch der ganze Aufwand lohne sich: „Der Umsatz und die Anzahl der Gäste sind eigentlich immer ungefähr gleich.“

100 Helfer stemmen das Fest

Damit der Abend ohne Probleme verlaufen kann und das Partyvolk nicht verdursten oder verhungern muss, benötigen die Organisatoren des FV Asch-Sonderbuch etliche Helfer, wie Fahrner erzählt: Allen voran die aktive Damen- und Herrenmannschaft des FV Asch-Sonderbuch, aber auch etliche Gruppen aus den Hauptvereinen (SV Sonderbuch und FV Asch 1921) wie beispielsweise die Alt-Herren-Mannschaft. Insgesamt rund 100 Helfer werden alleine am Partyabend selbst benötigt, um alles am Laufen zu halten. Weitere Helfer sind dann unter anderem auch beim Abbau gefordert, der bis Sonntagabend komplett erfolgt sein muss.

Dass so ein Partyabend der Vereinsgemeinschaft gut tut, steht außer Frage, auch für Tilon Fahrner: „Es macht mich schon stolz, dass man jungen Leuten Aufgaben geben kann und sie diese dann absolut zufriedenstellend erledigen und dass es einfach klappt. Dieser Partyabend ist zum großen Teil schon auch ein Verdienst unserer Jugend.“

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