50 000. Besucher erwartet

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Die Venus.
Die Venus. (Foto: Archiv)
Schwäbische Zeitung

Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren (Urmu) ist weiter auf Erfolgskurs. Nach der Neueröffnung des Urmu im vergangenen Jahr erwarten Blaubeurens Bürgermeister Jörg Seibold, geschäftsführender Stiftungsvorstand Georg Hiller und Museumsleiterin Stefanie Kölbl am Mittwoch, 30. September, den 50000sten Gast im ehemaligen Heilig-Geist-Spital.

Dieser soll mit Blumen, einem Stoffmammut sowie einer Jahreskarte empfangen werden. Museumsleiterin Kölbl zieht nach der umfangreichen Sanierung des Spitals und Neukonzeption des Museums eine positive Bilanz: „Dass uns 50 000 Menschen seither besucht haben, ist eine große Anerkennung“, sagt Kölbl. „Das Urmu mit seinen Schatzkammern voller Eiszeitkunst hat sich zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt.“ Noch mehr als von der reinen Besucherzahl ist Kölbl von der Zusammensetzung der Publikums begeistert: „Nicht nur an Hochkultur Interessierte kommen zu uns. Besonders erfreulich ist die Anziehungskraft des Museums auf Schulen und Kindergärten, die sich mit dem Leben eiszeitlicher Jäger und Sammler befassen möchten. Das zeigt, dass auch das Konzept unserer Bildungs- und Vermittlungsprogramme aufgeht.“ Das Urmu ist das zentrale Museum für Altsteinzeit in Baden-Württemberg. Es führt in das eiszeitliche Leben vor 40 000 Jahren auf der Alb ein. Höhepunkt sind die älteste Kunst und die ältesten Musikinstrumente der Menschheit mit zahlreichen Originalfunden aus der Region. Der Publikumsmagnet ist die Venus vom Hohle Fels (Foto), das älteste figürliche Kunstwerk der Welt.

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