Junge stürzt acht Meter tief ins Verlies

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Die Burgruine Hohenurach bei Nacht.
Die Burgruine Hohenurach bei Nacht. (Foto: Amend)
Schwäbische Zeitung

Ein Schutzengel war mit im Spiel, als Kinder und Jugendliche am Montag auf der Burgruine Hohenurach Fangen spielten. Um die Mittagszeit befanden sich 16 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 15 Jahren zusammen mit drei Begleitern auf dem Burggelände.

Als mehrere davon umher rannten, sprang ein Zwölfjähriger auf eine Mauer und lief auf dieser herum. Fatalerweise dachte er, dass es dahinter weitergeht. Es war aber ein mit kleinen Bäumchen zugewucherter Turm eines Verlieses. Der Junge stürzte etwa sieben bis acht Meter in die Tiefe. Gegen 12 Uhr ging der Notruf über das Unglück bei der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Reutlingen ein.

Sofort rückten die Bergwacht zusammen mit der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei an den Unglücksort aus. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte hatten Arbeiter einer Baustelle auf der Burgruine bereits mit einem Bagger das Gestrüpp beseitigt, so dass die Bergwacht gleich mit der Rettung des Verunglückten beginnen konnte. Gegen 13 Uhr war der 12-Jährige mit leichten Schürfwunden an den Beinen und Händen aus seiner misslichen Lage befreit und konnte vom Rettungsdienst versorgt werden.

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