20 Meter tief in Burggraben gestürzt: Frau wird lebensgefährlich verletzt

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Eine der Sehenswürdigkeiten auf der Schwäbischen Alb: Die Ruinen der einstigen württembergischen Landesfestung Hohenneuffen. Hie
Eine der Sehenswürdigkeiten auf der Schwäbischen Alb: Die Ruinen der einstigen württembergischen Landesfestung Hohenneuffen. Hier fand ein Rettungseinsatz statt. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Eine 36 Jahre alte Frau ist am Sonntagabend gegen 20.20 Uhr auf der Festungsruine Hohenneuffen rund 20 Meter tief von einer Mauer in den Burggraben gestürzt. Sie zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die Frau im Bereich des Schwarzen Turms auf die Mauer gestiegen und anschließend gestürzt.

Die Patientin sei von den Einsatzkräften der Bergwacht gemeinsam Kräften des Rettungsdienstes im Licht der Stirnlampen versorgt und anschließend mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen transportiert worden.

Aufgrund des Einsatzes des nachtflugtauglichen Rettungshubschraubers Christoph 11 aus Villingen-Schwenningen konnte laut Bergwacht ein rascher Abtransport in eine geeignete Spezialklinik erfolgen. Der Hubschrauberlandeplatz wurde von der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Bergwacht ausgeleuchtet.

Insgesamt waren neben dem Rettungsdienst und einem Notarzt 15 Bergretter sowie die Feuerwehren Neuffen und Erkenbrechtsweiler mit elf Kräften vor Ort für zwei Stunden im Einsatz. 

Die Ermittlungen der Polizei ergaben keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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