SG Altheim feiert ihren Heimatabend

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Friedrich Hog

Der Heimatabend im Rahmen des 44. Altheimer Pfingstfests der SG Altheim hielt am Sonntag das ganze Dorf auf den Beinen. Insbesondere die Jugendlichen und Kinder brachten in sieben Formationen Tanz und Spaß auf die Bühne. Das Motto „American Way Of Life“ wurde anhand amerikanischer Klischees in Szene gesetzt. Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Partytrio Hot Chilly aus Altheim/Alb, die Moderation hatte erstmals Johannes Rech vom Sportverein SG Altheim.

Bunte Farben und Tanz müssen eine Rolle spielen, wenn sich sieben Gruppen mit Jugendlichen und Kindern das Motto „American Way Of Life“ geben. Und genau dies präsentierten sie alle, mit unterschiedlichen Feinausrichtungen. Dazu hatte sich das Zelt mit Freunden und Angehörigen gefüllt, und die Nachbarn und ehemaligen Altheimer wurden gleich mitgezogen.

Die „Zappelfüße“ unter der Regie von Elke Gehrlein tanzten zum Lied „Cowboys“, und schon die kleinen Kinder an der Hand ihrer Mütter waren stilecht verkleidet, wie es die Hollywood-Filme einst stereotyp vorgaben. Die „Power Schlümpfe“ unter der Leitung von Heike Kottmann, Kinder im Alter von vier bis sieben Jahre, unternahmen einen Road Trip – einmal quer durch Amerika. Dabei befuhren sie die legendären „Country Roads“, waren mit Udo Jürgens „Niemals in New York“, fanden sich beim „Surfin‘ USA“ und den Beach Boys an der Westküste wieder, und verabschiedeten sich mit Don McLeans „American Pie“, bye bye. Ob jemand wusste, dass das Lied vom Unfalltod von Buddy Holly, The Big Bopper und Ritchie Valens am 3. Februar 1959 handelt?

Hiernach erlebte das Festzelt ein Beben mit dem Volkssport Nummer 1 in den USA, dem Football. Die Cheerleaders wurden gleich mitgeliefert. Wo man früher eventuell zu „Whole lotta shakin‘ goin‘ on“ von Jerry Lee Lewis getanzt hätte, kam jetzt u.a. „Shake It Off“ von Taylor Swift zum Zug, bei dem die „Star Kids“ unter der Führung von Karin Livaja und Martina Bierer bunte Tänze ablieferten.

Die Abteilung Damenfußball zeigte eine SchulpräSENSATION unter der Choreografie von Ronja Braun. Mit Schulranzen und Schultüten ausgestattet, stürmten die Mädels die Bühne, und genossen den Englischunterricht. Sandra präsentierte in englischer Sprache den „American Way Of Life“, tat sich aber schon bei der Aussprache des Mottos so schwer, dass der Lehrer meinte „I see black for you“. So konnte das Publikum der Historie und Länderkunde, der wirtschaftlichen Entwicklung und dem last point „Party“ überwiegend in seiner Muttersprache folgen. Gelernt haben alle, dass BIP das Kürzel von Bruttoinlandsprodukt ist. Unter Coach Tamara Huber zeigten die „Atleticas“ ein Baseballgame, und die Abteilung Tennis entführte zu den US Open auf den Center Court nach New York.

Schließlich hatte Sarah Rehm mit den Jungs vom aktiven Fußball frei nach dem Film „Junggesellenabschied“ einen „Hangover“ einstudiert. Die tanzenden Kicker rappelten sich bis zur Formierung eines Pilzes auf. Diesen mussten sie nach ihrem Auftritt ein zweites Mal zeigen. Johannes Rech leitete unter dem Motto „trinka essa sorga vergessa“ die Abendunterhaltung mit dem Partytrio ein.

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