Quintetto Legno spielt in Schwörzkirch

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Das Quintetto Legno hat in Schwörzkirch gespielt.
Das Quintetto Legno hat in Schwörzkirch gespielt. (Foto: SZ- Elisabeth Sommer)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Für eine besinnliche Stunde in der Kirche von Schwörzkirch hat am Sonntagabend das „Quintetto Legno“ gesorgt und diesmal steuerte Pfarrer Martin Jochen Wittschorek einen guten Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Mehrfach trat der Allmendinger Pfarrer vor die etwa 70 Zuhörer und ging auf Weihnachten, Silvester und Neujahr als Zeitenwende im Leben der Menschen ein. Beim Musikerquintett stimmt die Zahl fünf, allerdings nicht ganz die Überschrift „Legno“, also Holz. Im Kreis der mitwirkenden Blasinstrumente übernimmt Lokalmatador Robert Rewitz am Horn eine wichtige Rolle. Er schart die Kollegen an den Holzblasinstrumenten Fagott, Klarinette, Oboe und Querflöte um sich.

Mit Georg Friedrich Händels Ouvertüre aus der Feuerwerksmusik startete das Quintett den Vortragsreigen. Unter anderem folgten Stücke von Beethoven, Bachs „Jesu bleibet meine Freude“ und Sergei Prokofjews „Troika“. Neben Hornist Rewitz spielen im „Quintetto Legno“ Anja Krawinkel am Fagott, Peter Behmüller an der Klarinette, Joachim Treuer an der Oboe und Annette Stader an der Querflöte mit. Zum Abschluss luden sie die Gemeinde zum Einstimmen in das bekannte Weihnachtslied „Nun freut euch ihr Christen“ ein.

Für die verbalen Zwischentöne im Konzert hatte Pfarrer Wittschorek gesorgt. Er mahnte, dass jeder aus einem Jahr anders hinausgehe als dieser hineingegangen sei. Der Landesbischof und der Papst hätten sich wie das Quintett in Schwörzkirch die Zeitenwende, so der Konzerttitel, zum Thema genommen.

Der heilige Silvester ist übrigens der Pate des Jahreswechsels und der Staatsreligion „Christentum“, erinnerte Wittschorek. Für das neue Jahr rät der Allmendinger Pfarrer, weniger das eigene Leben zu planen, als es zu erleben. Lebensereignisse würden einem auch geschenkt, sagte er bei seinen Begrüßungsworten.

Den späteren Wortbeitrag nutzte der Geistliche zur Erklärung, dass Weihnachten Licht in das Leben bringt und die Finsternis vertreibt.

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