Das Festzelt befand sich am Donnerstag bereits im Aufbau.
Das Festzelt befand sich am Donnerstag bereits im Aufbau. (Foto: Elisabeth Sommer)
Schwäbische Zeitung
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Einmal die Gelegenheit zu bekommen, mit der Crossmaschine auch wirklich im Gelände fahren zu dürfen – genau das bietet das Stoppelcross am Wochenende in Ennahofen. Unterhalb des Sportplatzes und des Wasserturms kann jeder auf einem abgeernteten Weizenacker mitmachen. Die Fahrstrecke darauf wird etwa eineinhalb Kilometer lang sein. Ein kleines Festzelt haben die Organisatoren auf der benachbarten Wiese aufgebaut, wo Fahrer, Fans und Zuschauer einkehren können.

Ein Wettbewerb sei beim Drehen der Runden auf dem Stoppelacker nicht verbunden, erklären die Veranstalter; es gehe bei dem Event vor allem um die Freude am Crossfahren. Die Idee, ein eigenes Motocross-Event zu veranstalten, kam den Motorradfahrern von den Lutherischen Bergen bei Teilnahmen an vergleichbaren Veranstaltungen. Bevorzugt mit Maschinen von Yamaha und KTM wollen sie jetzt bei ihrem eigenen Cross-Event mitfahren.

60 Motocross-Fahrer werden auf dem Stoppelfeld erwartet

Etwa 60 Fahrer werden auf der Strecke erwartet und etwa doppelt so viele Zuschauer. Die Crosser können sich am Samstag ab 9 Uhr gegen eine Gebühr anmelden und dann nach Lust und Laune ihre Runden drehen. Bis zum Abend wird gefahren. Eine Stunde ist Mittagspause.

Einen Hügel haben die Organisatoren auf dem Acker aufgeschüttet, um für etwas Abwechselung auf der Strecke zu sorgen. Wegen der anhaltenden Hitze wollen sie Wasserfässer gegen die mögliche Brandgefahr bereithalten. Auch ein wachsames Auge müsse man auf die Fahrer werfen. Vor lauter Fahrspaß sollte das Trinken alkoholfreier Getränke nicht vergessen werden. Nach dem verregneten Vorjahrestermin ist die Lust auf weiter anhaltendes Sommerwetter groß, wobei die Wettervorhersage ein etwas anderes Bild zeichnet. Beim Stoppelcrossfest gibt es – vom Mineralwasser bis zur Grillwurst – das übliche Bewirtungsangebot.

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