Projektchor bereichert 28. Allmendinger Kirchenkonzert

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Ein beeindruckendes Konzert bot der MV Allmendingen zusammen mit dem Projektchor.
Ein beeindruckendes Konzert bot der MV Allmendingen zusammen mit dem Projektchor. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

In der voll besetzten Maria-Himmelfahrt-Kirche hat der Musikverein Allmendingen am ersten Adventssonntag mit seinem 28. Kirchenkonzert die Zuhörer in die vorweihnachtliche Zeit eingestimmt. Erstmals bereicherte ein Projektchor die letzten drei Vorträge der Musikkapelle.

Das aus dem Nachwuchs des Musikvereins Harmonia Allmendingen und des Bergemer Musikvereins gebildete und von Andrea Mang geleitete Vororchester zog von hinten ein und eröffnete das Konzert mit dem heiterenTitel „Christmas Pipes“ und dem Lied des armen kleinen Jungen, der das Jesuskind mit dem anrührenden Spiel auf seiner Trommel eine Freude bereitet.

Das Jugendgemeinschaftsorchester mit seinem musikalischen Leiter Dominik Rewitz imponierte mit der sensiblen Wiedergabe des von Thomas Asanger zum Andenken an seine Katze Nora komponierten gleichnamigen Werks und erntete für die dreisätzige Suite „Where the River Flows“ von James Swearingen begeisterten Applaus

Händels mitreißenden Hymnus „Joy To The World“ im Arrangement von Jan van Kraeydonck setzte Reiner Mäder an den Beginn der Programmfolge seines Blasorchesters. Den Übergang zu einem Leben nach dem Tod beschrieben die Allmendinger Musiker in Rossano Galantes Oberstufenstück „Afterlife“ und beeindruckten mit „Nimrod“, der von Alfred Reed effektvoll bearbeiteten Variation Nr. 9 aus Edward Elgars Enigmavariationen.

Den dreistimmigen Kanon „Dona Nobis Pacem"unbekannter Herkunft hat der österreichische Blasmusikkomponist Thomas Doss zu einer klang- und umfangreichen Fantasie verarbeitet. Bei der Allmendinger Aufführung erhöhte die Mitwirkung eines von Liederkranzdirigentin Ursula Glück zusammengestellten Projektchors die Wirkung beträchtlich.

Ebenfalls mit Chor kamen die Joseph Schnabel zugeschriebene Pastorella „Transeamus usque Bethlehem“ in Georg Zwettlers Bearbeitung und „Venite Adoremus“ in lateinischer Textfassung groß heraus. Das stimmungsvolle Konzert ging mit dem auf Psalm 24 bezogenen und vom Publikum mitgesungenen Lied „Macht hoch die Tür“zu Ende.

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