Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Eine mitreißende und zum Einkaufen animierende Modenschau für Frauen hat in Weilersteußlingen stattgefunden. Die Besucherinnen sind nun bestens über die Modefarben und Schnitte der Saison informiert. Von Rosa bis Ultraviolett über Safran- und Senfgelb bis Waldgrün reicht die Farbpalette.

Karohosen und -jacken sind gängig und „oversize“, also übergroße Teile, dürfen ebenso mal sein. Applizierte Reißverschlüsse und Perlen lockern schwarze Kleidungsstücke auf. In Weilersteußlingen wurden die Modefarben gern zur markanten Schwarz-Weiß-Kombinationen aus Hose, Jacke oder Mantel in schwarz und einer weißen über dem Bund getragenen Bluse präsentiert. „Auch der Leopard schleicht sich in dieser Saison in Kleidungsstücke und Accessoires“, erklärte die Laichinger Boutiqueinhaberin. Applaus begleitete die Auftritte der Hobbymodels.

Begeisterte Äußerungen gab es in der Pause am kalten Buffet zwischen der Vorstellung der Oberbekleidung und den Dessous. „Alles kann man natürlich nicht tragen“, auch dieser Standardsatz für eine Modenschau war zu hören. In Erinnerung wird eine karierte Jacke mit heraushängenden Fäden bleiben, als hätte die Näherin ihr Handwerk nicht gelernt. Entweder war es ein PR-Gag, um in Erinnerung zu bleiben, oder in der Kategorie „Das hat man jetzt so“ zu verbuchen. Elke Brobeil hat die Schau auf die Lutherischen Berge geholt und machte selbst als Model mit. Sie trainiert die Fußballerinnen des BSV Ennahofen und hat die Spielerinnen für die Ausrichtung der Modenschau gewonnen. Es gab mehrere Aufgaben für die Fußballmädels mit ihren Müttern zu stemmen. Das umfangreiche deftige Buffet für rund 300 Modenschaubesucher musste bestückt und die Teilnehmerinnen mit Erfrischungsgetränken versorgt werden. Und schließlich schlüpften einige Fußballerinnen in die Rolle von Dessousmodels und zeigten „Heißes für unten drunter“, wie es in der Ankündigung schon geheißen hatte. Die Kleidung für drunter kam von „Beas Dessous“, Beate Rade, aus Allmendingen und die Mode für drüber stammte aus der Laichinger Boutique „Young Fashion“ von Susan Sommer, die jeder Kundin eine typgerechte Beratung beim Besuch des Geschäfts versprach. Einige Models von den Lutherischen Bergen kaufen dort ein, so kam der Kontakt zustande. Der Erlös der Modenschau fließt in die BSV-Kasse. Im Foyer der Weilersteußlinger Gemeindehalle waren mit Ständen Moll Optik, Uhren und Schmuck aus Schelklingen, Masseurin Katja Aubele und „Hristina Friseur“ aus Ehingen vertreten, wobei der Friseursalon für die Frisuren der Models sorgte und dann auch einzelnen Zuschauerinnen auf Wunsch in der Pause Schminktipps gab. BSV-Chef Thomas Mang war als DJ im Einsatz und lieferte einheizende Beats zur Modenschau, zum Beispiel eine Technoversion des Partisanenliedes „Bella ciao“, das rhythmisch eingängige „Super Freak“ und auch das zeitlose „Get up sex machine“ von James Brown. Die Fußballer des BSV wirkten als schicke und fleißige Kellner mit, die in der laufenden Schau Longdrinks an die Damenwelt brachten, was gerne angenommen wurde.

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