Maischerz mit Folgen: Polizei schnappt Graffiti-Sprüher

 Die Polizei kam mutmaßlichen Graffiti-Sprühern auf die Schliche.
Die Polizei kam mutmaßlichen Graffiti-Sprühern auf die Schliche. (Foto: Daniel Karmann/dpa)
Schwäbische Zeitung

Zahlreiche Graffiti hat die Polizei am 1.Mai festgestellt, als sie durch Grötzingen und Weilersteußlingen Streife fuhr: Verkehrsschilder, Bushaltestellen, Stromkästen, Zigarettenautomaten, Schaufenster und andere Gegenstände waren mit Farbe besprüht. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 10 000 Euro.

Zeugen helfen

Auch Verkehrsschilder und Leitpfosten nahmen Unbekannte mit. Die Polizei ermittelte erfolgreich. Auch dank der Unterstützung von Zeugen: Vier Jugendliche und Männer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren stehen im Verdacht, die Taten begangen zu haben. Auf sie kommen nun Anzeigen und möglicherweise auch zivilrechtliche Forderungen zu.

Hinweis der Polizei

Illegale Graffiti bleiben ein teures Vergnügen. Der oder die Sprayer machen sich nicht nur strafbar, sondern verantworten schnell einen Schaden von mehreren Tausend Euro. Wer mit 16 Jahren beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr, bis zu seinem 46. Lebensjahr dafür zur Kasse gebeten zu werden. Denn die zivilrechtlichen Ansprüche des Geschädigten gegenüber dem Täter gelten 30 Jahre lang. Bei illegalen Graffiti läuft eben „nicht alles wie geschmiert“.

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