Kinder bringen Weihnachtsgrüße ins Haus

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Insgesamt 16 Lieder hatten die Kinder einstudiert und sangen an der Haustür oder auch im Haus.
Insgesamt 16 Lieder hatten die Kinder einstudiert und sangen an der Haustür oder auch im Haus. (Foto: SZ- Sommer)
Elisabeth Sommer
Freie Mitarbeiterin

Die ersten Adventsgrüße sind bei einigen Allmendingern gleich am Samstag eingetroffen. Die evangelische Kinderkirche stattete allen Gemeindemitgliedern über 80 Jahren einen musikalischen Besuch ab. 30 Adressen von Protestanten standen auf der Liste und wurden nach und nach angesteuert. In zwei Gruppen schwärmten die Kinderkirchmitarbeiter und Kinderkirchbesucher im Ort aus. Die Kleinen waren aus organisatorischen Gründen gleich im Wohngebiet rund um die Kirche unterwegs, wodurch sich die Betreuer das dauernde Anschnallen und Abschnallen und die nötige Vielzahl an Kindersitzen sparen konnten.

Die etwas Größeren wurden zu den weiter entfernten Wohnhäusern der Kirchenmitglieder gefahren und Abstecher nach Hausen ob Allmendingen und Schwörzkirch unternommen. Als ihre Betreuer fungierten Constanze Ruta und Thomas Gaus. Im Wohngebiet an der Christuskirche war Daniela Locher mit Dorothee Autenrieth-Ender und Konfirmandin Ute Dittrich zur Betreuung und gesanglichen Stütze von Amelie, Angelina, Chantal, Leon und Mia unterwegs. Gruppenleiterin Daniela Locher und einige Kinder sind aus Justingen und nur wegen persönlicher Kontakte nach Allmendingen auch in der dortigen Kinderkirche aktiv. Aus einem Repertoire von 16 Liedtexten wählten Kinder und Betreuer die passenden ein, zwei Stücke pro Haushalt aus.

Neben Klassikern, wie „Kling Glöckchen, klingelingeling“ und „Wir sagen Euch an den lieben Advent“, sangen sie auch modernere Titel wie „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Dicke rote Kerzen“. Gesungen wurde an der Haustür oder auf Wunsch auch in der Wohnung. „Heute geht es ja mit den Temperaturen, aber an eiskalten Tagen waren wir immer sehr froh, ins Haus hinein zu dürfen“, erinnert sich Dorothee Autenrieth-Ender, die nach längerer Zeit wieder einmal als Begleiterin dabei war. Unter anderem sang die Gruppe einem Ehepaar, das gerade aus dem Haus zum Einkaufen gehen wollte, ein Ständchen und besuchte auch die ehemalige Mesnerin Lina Dyczka, die selbst noch im Kirchenchor aktiv ist und zu den fleißigen Gottesdienstbesuchern gehört.

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