Großer Andrang beim Göckelesfest

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Besucher kommen oft auch aus dem weiten Umfeld nach Allmendingen gereist, um beim Göckelesfest dabei zu sein.
Besucher kommen oft auch aus dem weiten Umfeld nach Allmendingen gereist, um beim Göckelesfest dabei zu sein. (Foto: SZ- Sommer)
Freie Mitarbeiterin

„So voll war der Festplatz an einem Samstagabend schon lange nicht mehr“, sagten einzelne Besucher beim Göckelesfest in Allmendingen. Die beliebte Kapelle „Wahnsinn“ spielte am Abend des Eröffnungstages auf und der Festplatz war ab 18 Uhr sichtlich gefüllt. Einzelne Sitzplätze waren natürlich bei genauerem Hinschauen in den Reihen unter freiem Himmel noch auszumachen, aber an Sitzplätzen bestand auch kein Mangel, weil neben den Plätzen draußen, wo auch die Musiker aufspielten, stets ausreichend Sitzgelegenheiten im Vereinsheim „Hasenstüble“ zur Verfügung stehen.

Der große Andrang zum Göckelesfest hing natürlich auch mit der sehr guten Witterung zusammen und, dass es dabei doch nicht zu heiß war für die Gäste. Außerdem sprechen sich Besuche bei schönen Festen mit gutem Essen und guter Musik immer weiter herum. Für den Sonntagsfrühschoppen war ein Alleinunterhalter engagiert worden. In Allmendingen war dies heuer die 36. Auflage des Göckelesfestes. Vor zehn Jahren erfuhr zum Beispiel ein Freundeskreis aus dem Landkreis Biberach von dem besonderen Fest und besucht seither gerne die Kleintierzüchter zu ihrem Höhepunkt im Sommer. Einer der Freunde komme sogar aus Göppingen nach Allmendingen, um sozusagen bei der Gartenparty, die im Garten am Vereinsheim stattfindet, dabei zu sein.

Die Göckelesbräter mit ihrem Vorsitzenden des Kleintierzuchtvereins, Willi Knab, kamen natürlich ins Schwitzen. An fünf Grills drehten sich die Göckele über Buchenfeuer, was für mächtig viel Hitze sorgte und die Hähnchen schön knusprig-braun werden ließ.

Am Vormittag hatten die Helfer mit der Arbeit begonnen, dann die Grills bestückt, um gegen 11.30 Uhr den ersten Besuchern das ersehnte Grillhähnchen verkaufen zu können. 60 Vereinsmitglieder beziehungsweise Familienangehörige waren über die beiden Festtage im Getränke- und Göckelesverkauf, an der Kuchentheke und bei der Tombola im Einsatz. Die Tombola zeigte sich wie üblich bei Alt und Jung beliebt, denn alle Altersklassen wurden am Stand gesichtet, um sich aus dem Spaß am Gewinnen mit Losen einzudecken und dem Verein so eine weitere Einnahmemöglichkeit zu geben. Hauptgewinn war ein Fahrrad. Der Festgewinn fließt in die Vereinskasse.

Die Kleintierzüchter haben zuletzt sehr viel in ihr Vereinsheim investiert. „Das Hasenstüble wurde heuer saniert“, erklärt Willi Knab. Dabei mussten zum Beispiel die Versorgungsleitungen erneuert werden.

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