Der Bergemer Musikverein spielte in der Kirche.
Der Bergemer Musikverein spielte in der Kirche. (Foto: SZ- kurt efinger)
Kurt Efinger

Wie die Jahre zuvor war das Konzert in der Weilersteußlinger Kirche am Sonntagabend wieder ein beeindruckendes Erlebnis. 220 Zuhörer genossen bei den Vorträgen des Bergemer Musikvereins sowie der vereinten Kirchenchöre aus Allmendingen, Emerkingen und Weilersteußlingen die optimale Klangentfaltung in der perfekten Akustik des Bauwerks.

Hier verhindert eine vielfach gegliederte Struktur des Innenraums jeden störenden Nach- und Widerhall. Kraftvoller Blasorchesterklang kommt ebenso zur Wirkung wie solistische Stimmführung des Gesangs. Da Kantor Christoph Mehner außer dem Chor der evangelischen Gemeinden Weilersteußlingen und Allmendingen auch den katholischen Kirchenchor Emerkingen führt, bringt er zum Weilersteußlinger Kirchenkonzert jeweils das von ihm gewünschte und geprägte Stimmpotenzial auf. Das Blasorchester unter der Leitung von Denne Schuster bildet den passenden instrumentalen Widerpart zur ausdrucksstarken Vokalharmonie der Sänger.

Besonders eindrucksvoll gelangen allen Mitwirkenden zwei gemeinsame Vorträge. Dietrich Bonhoeffers in Europas schlimmster Zeit entstandenes und von dem Liedermacher Siegfried Fietz vertontes Gedicht im Arrangement von Martin Scharnagl ergriff das Gemüt in der Kirchenjahrendzeitstimmung besonders. Ganz groß heraus kam der vereinte Klangkörper am Schluss bei dem von Thomas Doss harmonisch erweiterten Kanon „Dona nobis Pacem“. Eine solistische Glanzleistung erbrachte Andrea Mang als Sängerin von „Your Raise Me Up“ von Rolf Løvland und Brendan Graham. Pfarrerin Angelika Kasper dankte allen .

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