Allmendinger Schule bekommt einen Förderverein

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 Die sieben Gründungsmitglieder (v.l.): Susanne Schelkle, Uwe Oppelz, Jürgen Haas, Sophia Blankenhorn, Walter Haimerl, Angela Ca
Die sieben Gründungsmitglieder (v.l.): Susanne Schelkle, Uwe Oppelz, Jürgen Haas, Sophia Blankenhorn, Walter Haimerl, Angela Callies und Monika Kondzialka. (Foto: Förderverein)

Die Allmendinger Schule hat schon bald einen Förderverein. Ende September haben sich sieben Personen in der Schule getroffen, um den Verein auf den Weg zu bringen. Und ein erstes Projekt hat der Verein auch schon in Planung.

In der Schulkonferenz sei die Idee zu einem Förderverein aufgekommen, erklärt der Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule, Uwe Oppelz. „Wir haben uns gedacht: Wenn wir einen Förderverein hätten und möglicherweise die Industrie vor Ort mit im Boot, könnten wir verschiedene Projekte angehen, die sonst nicht möglich wären.“ Außerdem könnten so Kinder unterstützt werden, deren Eltern wenig Geld zu Verfügung haben. „Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn einzelne Kinder nicht mit auf Klassenfahrt können, weil das Geld fehlt“, sagt Oppelz. Mit einem Förderverein könne man da helfen und niemand müsse den Weg zum Amt gehen. Außerdem soll der Förderverein unter anderem bei der Anschaffung von Einrichtungsgegenständen und beim Erbringen von Eigenleistungen für Neubauten oder Renovierungen einen Anteil leisten.

Formalitäten müssen noch geklärt werden

Der Verein wird den Namen „Förderverein der Schule Allmendingen“ tragen. Derzeit gilt es nur noch, die Formalitäten zur Gründung des Vereins zu regeln. Uwe Oppelz habe bereits sämtliche Formalitäten vorbereitet, erklärt Walter Haimerl, der Vorsitzender des Vereins wird. Zweite Vorsitzende wird Sophia Blankenhorn, Schulsekretärin Angela Callies wird Protokollführerin und Kassiererin, den Beirat bilden die Rektoren der Grund- und Gemeinschaftsschule Susanne Schelkle und Jürgen Haas sowie die Elternbeiratsvorsitzenden Uwe Oppelz und Monika Kondzialka.

Rektorin Susanne Schelkle freut sich über die „zusätzliche Unterstützung unserer Arbeit“ und das „tolle Engagement für unsere Schule“. Man sei sehr gut ausgestattet, erklärt Schelkle, „und der Schulträger engagiert sich stark. Aber für Dinge, die nicht in seinen Rahmen fallen, kann der Förderverein nun mithelfen“. Das erste Projekt des Fördervereins wird ein Wasserspender für die Schule sein, an dem die Schüler kostenlos ihre Wasserflaschen auffüllen können. Das Projekt zu realisieren, werde 4000 bis 5000 Euro kosten, schätzt Walter Haimerl.

Er rechnet damit, dass die Formalitäten für den Verein in vier bis sechs Wochen geregelt sein werden, sagt er. „Dann werden wir die Eltern informieren.“ Der jährliche Mindestmitgliedsbeitrag soll zehn Euro betragen. „Wir hoffen auf viele Leute, die uns unterstützen.“

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