Die Albvereinsmitglieder haben zum Tag des Baumes eine Pflaume gepflanzt.
Die Albvereinsmitglieder haben zum Tag des Baumes eine Pflaume gepflanzt. (Foto: sz- Albverein Weilersteußlingen)

Ein wichtiger Bestandteil im Jahresprogramm der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Weilersteußlingen ist der jährlich stattfindende Tag des Baumes, der seit Jahrzehnten mit der Pflanzung eines in der Region heimischen Baumes oder Strauches begangen wird. Auch in diesem Jahr waren 18 Albvereinler zur Pflanzung erschienen.

Der Schwäbische Albverein als anerkannter Naturschutzverein legt großen Wert auf den Erhalt und den achtsamen Umgang mit der Natur. Rudolph Ganser hatte den Baum für die diesjährige Pflanzung – eine Oullins Reneklode (eine Edel-Pflaume) – besorgt. Der Hochstamm wurde neben den Steinfruchtbäumen am Fahrrad- und Fußweg zum Wanderheim des Vereins gepflanzt.

Hans-Peter Schaude und Rudolf Ganser hatten tags zuvor das Pflanzloch schon vorbereitet. Diese winterharte, ertragreiche und sehr alte Obstsorte aus der Gruppe der Pflaumen wurde um 1800 auf einem Gut in Coligny in Frankreich entdeckt und später von der namensgebenden Baumschule Massot in Oullins (in der Nähe von Lyon) verbreitet. Die Früchte des selbstfruchtenden Baumes reifen im August, sind süß, würzig und mit goldgelbem sowie saftigem Fruchtfleisch. Die Früchte werden gerne frisch gegessen oder zu Kompott verarbeitet.

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