Viehscheid in Berghülen: „Zebu-Hirten“ treiben 24 Rinder durch den Ort

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Viehscheid in Berghülen: „Zebu-Hirten“ treiben 24 Rinder durch den Ort

Berghülen - Sehr viele Zuschauer haben sich am Freitag in der Ortsmitte von Berghülen vor der Laurentius-Kirche und dem Backhaus eingefunden, um dem sechsten Viehscheid in Berghülen beizuwohnen.

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Berghülen - Sehr viele Zuschauer haben sich am Freitag in der Ortsmitte von Berghülen vor der Laurentius-Kirche und dem Backhaus eingefunden, um dem sechsten Viehscheid in Berghülen beizuwohnen. „Hirten“ trieben die Zebu-Rinder durch den Ort, begleitet von zahlreichen Kindern am Ende des Zugs. Festlich geschmückt mit einer Krone war die Leitkuh. Ziel war die Ortsmitte, wo bereits Zelte und Stehtische aufgebaut waren, an denen sich die vielen Besucher stärken und unterhalten konnten. Glocken und schweres Motorengeräusch der Traktoren kündigten an, worauf die Gäste sehnsüchtig gewartet hatten: den Viehscheid der Zebu-Hirten. Die Gäste zückten auch sogleich ihre Handys und Kameras, um das Spektakel festzuhalten. Auch viele Besucher von auswärts hatten sich eingefunden. Insgesamt 24 Zebu-Rinder zogen am Freitagvormittag zur Ortsmitte, wo die Tiere gleich Stroh und Wasser erhielten. In einigen Pferchen konnten die Besucher dann die Zebu-Rinder näher bestaunen. Die „Zebu-Hirten“ sind Daniel Deschenhalm, Stefan Ruopp, Steffen Schöll und Matthias Eisele aus Berghülen, Felix Enderle aus Hohenstadt und Johannes Bosch aus Drackenstein. Sie haben sich zur Alb-Zebu GbR zusammengeschlossen. Hobbymäßig züchten sie die Zebu-Rinder, die das Jahr über von Mai bis zum 1. November auf den gepachteten oder eigenen Wiesen auf Berghüler Gemarkung weiden und in der Heckenlandschaft auch zum Landschaftserhalt auf der Alb beitragen. „Die Zebu-Rinder sind sehr pflegeleicht und ihr Fleisch ist sehr schmackhaft und zart“, erklärt Steffen Schöll und räumt augenzwinkernd ein, dass die Tiere durchaus auch „störrisch mit einem Dickkopf sein können.“ Bei einem Besuch bei einem Almabtrieb im Allgäu in Pfronten sei vor Jahren die Idee des Viehscheids in Berghülen entstanden, der inzwischen fest im Terminkalender der Gemeinde steht: an Allerheiligen. Unterstützung erhielten die „Zebu-Hirten“ von Freunden und Bekannten, um das Fest in der Ortsmitte stemmen zu können, so auch von Tobias Hinz. Bis in die späten Abendstunden feierten die Zebu-Hirten mit ihren vielen Gästen den sechsten Viehscheid, bei dem das Wetter gut mitspielte. (Fotos: Hansjörg Steidle)

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