HSG-Frauen gewinnen Derby gegen Trossingen

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Schwäbische Zeitung

Tuttlingen - Der Handball-Württembergligist HSG Fridiengen/Mühlheim muss weiter auf den dritten Saisonsieg warten.

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Tuttlingen - Der Handball-Württembergligist HSG Fridiengen/Mühlheim muss weiter auf den dritten Saisonsieg warten. Gegen Tabellenführer TSV Schmiden setzte es am Samstagabend eine 23:32-Niederlage. In der Landesliga bleibt die HSG Rietheim-Weilheim dagegen in der Erfolgsspur. Die Mannschaft von Jochen Trinkner besiegte die SpVgg Mössingen 30:25. Der TV Aixheim siegte beim TSV Grabenstetten 25:24. In der Frauenhandball-Landesliga setzte sich die HSG Fridingen/Mühlheim im Derby gegen die TG Trossingen überraschend deutlich mit 31:21 durch.HSG Fridingen/Mühlheim – TSV Schmiden 23:32 (12:15). Nichts zu bestellen hatte die HSG, die ohne Florian Fritz und Emilian Merk agieren musste, gegen den Tabellenführer – zum einen war der Gast der erwartet starke Gegner, zum anderen ließen die Donautaler etliche Chancen fahrlässig liegen. Bis zur 20. Minute verlief die Partie ausgeglichen (8:9). Dann setzte sich der TSV noch bis zur Pause mit drei Toren ab. Nach dem Wechsel machte der Spitzenreiter dann schnell den Sack zu, als er bis zur 40. Minute auf 22:14 wegging. In dieser Phase brach sich HSG-Rückraumspieler Daniel Maier die Hand, so dass nun in den kommenden Wochen ein weiterer Leistungsträger der Donautaler ausfällt. Die HSG hätte um die 45. Minute herum das Spiel noch einmal eng machen können, als der TSV eine etwas schwächere Phase hatte, doch die dargebotenen Chancen blieben ungenutzt. So zogen die Gäste schließlich von 25:20 auf 30:20 davon – die Vorentscheidung. - HSG: Daniel Hipp (8/2), Christoph Hermann (5), Fabian Hipp (3/2), Daniel Maier (3), Matthais Hipp, Ediz Parlak, Nico Bechtold, Jeremias Heppeler (je 1). HSG Rietheim-Weilheim – SpVgg Mössingen 30:25 (15:12). Das vierte Spiel in Folge gewann die HSG und ist damit im vorderen Mittelfeld angekommen. Die Partie begann recht ausgeglichen, beim 7:6 (17.) übernahm die SpVgg die Führung, doch das sollte das einzige Mal im Spiel bleiben. Die HSG ließ sich nicht lange bitten und markierte vier Treffer in Folge zur beruhigenden Führung (23.). Dieser Drei-Tore-Vorsprung hatte auch bis zur Pause bestand. Nach dem Wechsel erhöhte die HSG auf 19:13 (34.). Doch die SpVgg kam beim 18:22 wieder auf vier Treffer heran (42.). Die HSG ließ aber nicht mehr viel anbrennen und fuhr einen am Ende lockeren Sieg ein. - HSG: Florian Wenzler (10/3), Udo Meßner (7), Martin Bauer (4), Robin Hermle (3), Thomas Aicher, Stefan Huber, Marius Marquardt (je 2). TSV Grabenstetten – TV Aixheim 24:25 (12:13). Der TV hat die kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge am Sonntagnachmittag gestoppt. Das Spiel verlief lange Zeit ausgeglichen, so dass sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erspielen konnte. So ging der TV mit einem Ein-Tor-Vorsprung in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt konnte sich Aixheim zunächst auf drei Treffer absetzen, doch der TSV kam zurück ins Spiel und ging seinerseits in Front. In der Schlussphase führten die Gastgeber mit zwei Treffern, doch der TV gab sich noch nicht geschlagen. Kurz vor dem Ende konnten die Gäste beim 25:24 wieder in Führung gehen, doch der TSV hatte noch einen Angriff, um den Ausgleich zu schaffen. Der Wurf landete aber neben dem Tor, so dass der TV die zwei Punkte mit nach Hause nehmen durfte.HSG Fridingen/Mühlheim – TG Trossingen 31:21 (11:9). Tabea Maier (12 Tore für die HSG) und Clara Frankenstein (11 Tore für die TG) setzten dem Spiel ihren Stempel auf, auch wenn am Ende die HSG einen deutlichen Sieg einfuhr. Dabei war bis zur 40. Minute nicht klar, dass die Trossingerinnen mit einer Packung nach Hause fahren mussten. Das Spiel begann ausgeglichen, wenngleich sich die TG beim 3:1 und 6:4 zwei Mal eine Zwei-Tore-Führung erspielt hatte. Erst in der 29. Minute übernahm die HSG durch einen Treffer von Tabea Maier die Führung (10:9). Sie war es auch, die den Halbzeitstand von 11:9 in der Schlusssekunde des ersten Durchgangs herstellte. Die Donautalerinnen kamen gut aus der Kabine und erhöhten auf 14:11 (35.). Doch die TG zeigte noch einmal Stärke und kam zum 14:15 (38.) heran. Auch beim 15:17 konnte sich die TG noch Chancen ausrechnen. Doch fortan ging nur noch wenig zusammen bei den Musikstädterinnen: „Da war einfach mal der Akku leer“, sagte TG-Trainer Wolfgang Käfer und wies auf den dünnen Kader hin. Die Donautalerinnen nutzte die nun vielen technischen Fehler der Musikstädterinnen aus und zog über 21:16 (45.) innerhalb von zehn Minuten auf 26:19 davon. Da war die Messe gelesen und die HSG hatte ihre Spitzenposition unter den Top drei der Landesliga deutlich unter Beweis gestellt. „Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine verbesserte Abwehr konnte man sich in den letzten 20 Minuten doch noch deutlich absetzen“, urteilte nach dem Spiel HSG-Trainer Oliver Ulrich. - HSG: Tabea Maier (12/4), Linda Stuwe (5), Kathrin Marquardt (4/1), Patricia Rebholz (3), Anna Maria Marquardt, Vanessa Fritz, Rebecca Maurer (je 2), Melanie Kounovsky (1). - TG: Clara Frankenstein (11), Sara Brenner (4), Larissa Schuler (4/2), Maria Grimm, Kristina Lebioda (je 1).

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