So sehen Sieger aus: Diese fünf Schüler vom Team 2 der Mali-Gemeinschaftsschule gewinnen den Mini-EM-Titel.
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So sehen Sieger aus: Diese fünf Schüler vom Team 2 der Mali-Gemeinschaftsschule gewinnen den Mini-EM-Titel.
Schwäbische Zeitung

Biberach - Frankreich hat die Mini-EM auf dem Biberacher Marktplatz gewonnen. Im Finale setzten sich die Schüler der Mali-Gemeinschaftsschule (Team 2) gegen Tschechien (5b Pestalozzi Gymnasium) durch.

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Biberach - Frankreich hat die Mini-EM auf dem Biberacher Marktplatz gewonnen. Im Finale setzten sich die Schüler der Mali-Gemeinschaftsschule (Team 2) gegen Tschechien (5b Pestalozzi Gymnasium) durch. Bei der Mini-EM haben Fünft- und Sechstklässler von Biberacher und Ochsenhausener Schulen jeweils eines der EM-Länder vertreten und an zwei Tagen im originalen Turniermodus ihren Europameister ermittelt.Groß war der Jubel nach dem Schlusspfiff. Man wird ja nicht gerade jeden Tag Europameister. Nach sieben Spielen an zwei Turniertagen war Frankreich aber ein verdienter Sieger und konnte aus den Händen von Biberachs Oberbürgermeister Norbert Zeidler, SZ-Geschäftsführer Alexander Schraut und den beiden Hauptsponsoren Christian Heinzel (Intersport Heinzel) sowie Peter Weggenmann und Dietmar Patent (Volksbank Ulm-Biberach) den Sieger-Pokal, die Medaillen sowie einen neuen Fußball empfangen.Dabei war die Endrunde genau wie die Vorrunde am Tag zuvor ebenfalls ein großer Publikumsmagnet. Unzählige Mitschüler und Verwandte, aber auch fußballinteressierte Passanten verteilten sich um das Kleinspielfeld und ließen vor der malerischen Kulisse des historischen Biberacher Marktplatzes eine besondere Atmosphäre entstehen. Diese konnte die deutsche Mannschaft (Bischof-Sproll-Realschule) leider nicht nutzen. Mit einer 4:1 Niederlage im Achtelfinale gegen Wales verspielten sie die Chance auf eine vordere Platzierung und landeten am Ende nur auf dem zwölften Platz. Für die Schüler des deutschen Teams war das aber kein Problem. „Wir spielen ja nur zum Spaß. Natürlich ist es schön, wenn man dann auch noch gewinnt, aber auch wenn wir es nicht geschafft haben, kann die deutsche Mannschaft in Frankreich Europameister werden“, sagte der 12-Jährige Paul Zeh nach der Partie mit einem Augenzwinkern. Dabei befanden die deutschen Vertreter sich in prominenter Gesellschaft. Denn auch weitere große Fußballnationen wie Italien (Klasse 5 Dollinger Realschule) oder EM-Geheimfavorit Belgien (5a Pestalozzi Gymnasium) konnten mit den Platzierungen zehn beziehungsweise 16 nicht um den Titel mitspielen. Die bitterste Niederlage des Turniers mussten jedoch die Waliser hinnehmen. Nach dem siegreichen Achtelfinale gegen Deutschland verloren sie ihr Viertelfinalspiel durch Losentscheid, da weder in der regulären Spielzeit noch im Penaltyschießen ein Sieger ermittelt werden konnte. Andere kleine Nationen konnten beim Turnier jedoch ganz groß aufspielen. So waren es Ungarn (Team 2 Realschule Ochsenhausen), Kroatien (6b Bischof Sproll Gymnasium) und Tschechien (5b Pestalozzi Gymnasium), die dem neuen Mini-Europameister bis zum Schluss auf den Fersen blieben und sich erst kurz vor dem Ziel geschlagen geben mussten. Gewonnen hatten am Ende aber eigentlich alle Schüler. Mit viel Freude an der Bewegung und dem Fußballspiel trotzten sie den hohen Temperaturen und zeigten in den hart umkämpften Spielen, dass der ein oder andere von ihnen auch das Potenzial für mehr hat.

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