Entspannung und Einsatz beim Dürbheimer TurnierEntspannung und Einsatz beim Turnier

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Ein wunderschönes Fest- und Fußballwochenende haben die Dürbheimer und ihre Gäste erlebt. Nur am Sonntag ging so mancher bange Blick an den Himmel ob der gewittrigen Stimmung.

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Ein wunderschönes Fest- und Fußballwochenende haben die Dürbheimer und ihre Gäste erlebt. Nur am Sonntag ging so mancher bange Blick an den Himmel ob der gewittrigen Stimmung. Es war das 40. Laien-Fußballturnier mit viertägigem Programm. Beim Elfmeterturnier am Freitagabend waren schon über 30 Mannschaften dabei, Sieger der VFB-Fanclub Schörzingen, und auch am Sonntag gab es fürs Laienturnier keine Absage, wie Spielleiter und Stadionsprecher Christian Kirschbaum berichtete. Es war eine Mischung aus Strand- oder Festivalgefühl und ehrgeizigem Fußball. Denn wer noch kurz zuvor bei einem Bierchen oder einer Gemeinschafts-Shisha unterm Schatten spendenden Pavillon fläzte, konnte fünf Minuten später wendig und einsatzstark über den Rasen flitzen. Es waren viele dabei, die auch in Vereinen Fußball spielen, einige mit sehenswerten Spielzügen. Trotzdem blieb der Spaß ganz vorn. Und wenn eine Mannschaft nun eben weitgehend in der eigenen Hälfte stand dank übermächtigem Gegner, stimmte sie der gutmütigen Frotzelei vom Spielfeldrand mit Gelächter zu. Aber dass der FC Humptata gar keinen Ballkontakt gehabt haben sollte, das ist ein dreistes Gerücht.Fantasievolle Namen hatten sich die Teams gegeben: Lattenkreuzpfosten, Aydäxen, Dongsi-Dängsi oder „Die Mannschaft, die mir persönlich am besten gefällt“ und mehr.Der Auftakt mit dem Elfmeterturnier war sehr gelungen. Die Kicker und Zuschauer blieben dann auch zum Auftritt der White Eagles, die nicht zum ersten Mal in Dürbheim mit ihrer Rockmusik gefielen. Insgesamt zwischen 500 und 600 Gäste feierten bis früh in den Morgen.Trotzdem galt es am Samstag, keine Müdigkeit vorzuschützen: Die Turnierspiele standen an. Zwischendrin boten die Traktorfreunde unterm Berg ein Schauspiel: Der Spaichinger Teil der Gruppe stieß auf den Dürbheimer, danach gab es eine kleine Rundtour durchs Dorf, ehe die laut tuckernden Schätzchen schnaufend den Berg zum Sportgelände erklommen. Viele der Oldtimerfreunde hatten ihre Enkel dabei, die sichtlich stolz auf den alten Gefährten thronten.Am Sonntag ging es um 10 Uhr weiter, wobei die Kräfte offensichtlich noch bei Weitem nicht aufgebraucht waren, als es darum ging, Strohballen übers Spielfeld zu hurgeln.Viele Dürbheimer und Leute aus den umliegenden Gemeinden nutzten das gut organisierte Fest zu einem Besuch und ließen die Küche zuhause kalt. Während am Samstag angesichts der die WM toppenden Turnierspiele nur eine verlorene Handvoll Zuschauer auf der Großleinwand das Spiel um Platz 3 verfolgte, schlossen sich alle dem Public Viewing um den WM-Titel an.Am Montag ist noch lange nicht alles vorbei: Dann beginnt um 16 Uhr das Handwerkervesper und um 18 Uhr das Aktiventurnier.

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