200 Besucher können zum Festival nach Tafertsweiler

 Die Amsterdamer Band „The Magic Mumble Jumble“ tritt am Festival-Samstag auf.
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Die Amsterdamer Band „The Magic Mumble Jumble“ tritt am Festival-Samstag auf. (Foto: Blasius Erlinger)
Julia Freyda

2018 haben sich Singer, Songwriter und Besucher zuletzt beim Festival in Tafertsweiler getroffen. Unter Berücksichtigung von einigen Auflagen soll es in diesem Sommer wieder möglich sein.

Vom Kinderchor bis zu Profi-Musikern wollen die Organisatoren des Singer-Songwriter-Festivals in Tafertsweiler in diesem Jahr wieder ein breites Programm auf die Beine stellen. Geplant ist das Festival am Samstag und Sonntag, 21. und 22. August. Nach derzeitigem Stand werden 200 Besucher auf das Gelände am Dorfgemeinschaftshaus gelassen. Erstmals müssen sie dafür Eintritt zahlen. In den vergangenen Jahren war das Festival als „Umsonst und Draußen“-Veranstaltung allen Interessierten zugänglich. „Wir hätten es auch gerne so belassen, aber haben nicht mehr die Fördermittel wie früher bekommen“, berichtet Organisator Franz Kerle. Es habe zwar wieder Förderprogramme gegeben, aber dabei ist die Veranstaltung in Tafertsweiler durch die Raster gefallen. Entweder hätten 900 Besucher oder 100 verkaufte Eintrittskarten nachgewiesen werden müssen. „Als Klein-Festival, das bislang bewusst auf Eintrittsgelder verzichtet hat, werden wir somit ein wenig bestraft“, bedauert Kerle. Finanzielle Unterstützung gibt es in diesem Jahr zwar aus dem Leader-Programm, vom Schwäbischen Chorverband und einigen Unterstützern, aber das wird nur rund 50 Prozent der Kosten decken. Somit müssen erstmals Tickets erworben werden.Diese gibt es in dieser Woche noch persönlich beim Organisatoren-Team in Tafertsweiler und Eschendorf. Ab Sonntag, 1. August, startet der Online-Verkauf über die Webseite. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Menschen aus der Region einen kleinen Vorsprung beim Ticketkauf zu geben. Schließlich wollen wir in erster Linie den Menschen hier vor ihrer Haustür etwas bieten“, sagt Kerle. Ein Tagesticket kostet 15 Euro, ermäßigt für Besucher unter 21 Jahren zwölf Euro. Das Kombiticket für beide Tage kostet 25 Euro, ermäßigt 20 Euro. Der Sonntag wird als Familientag bis etwa 16.30 Uhr eintrittsfrei sein. Grundsätzlich gelten an allen Tagen die 3G-Regeln, Kontaktverfolgung und Besucherbeschränkung. Die Höhepunkte sind am Samstag, 21. August, die Udo Lindenberg Panikpreisträgerin „Fee. & Band“ sowie „The Magic Mumble Jumble“ aus den Niederlanden. Felicitas Mietz alias Fee. überzeugt mit frischer, unangepasster Musik zwischen Singer/Songwriter und Pop-Punk. Die achtköpfige Truppe aus den Niederlanden steht für eine Mischung aus Indie, Reggae, Jazz, Folk und Pop. Hinzu kommen am Samstag weitere Acts aus dem Funk und Jazz, Folk und HipHop sowie ein DJ-Set. Wer selber auftreten möchte, hat am Samstag ab 16 Uhr vorab bei der „Offenen Bühne“ die Gelegenheit. Anmeldungen sind im Vorfeld, aber auch spontan möglich. Der Sonntag startet klassisch mit einem Open Air Gottesdienst und Chorgesang. Der eintrittsfreie Sonntagnachmittag ist als Familiennachmittag mit mediterranen Klängen von Singer-Songwriterin Sandra dell' Anna und ihrer Band Pizzico di Sole angelegt. Dazu gibt es Kaffee, Kuchen, Eis, passende Cocktails oder Kaltgetränke. Dazwischen wird der Kinderchor Regenbogen für das Publikum singen. Am frühen Abend geht es mit „Rocketman Andreas Kümmert“ und anschließend „Siyou’n’Hell“ samt Basslegende Helmut Hattler mit echten Hochkarätern der deutschen Musikszene ans Werk. Den Abschluss werden „The Anythings“ machen. Die älteste Beatband der Region aus Mengen-Ennetach spielt unter anderem Klassiker von den Stones, The Who, The Lords und Hendrix.Die Organisatoren gehen derzeit davon aus, dass die Inzidenz im Kreis Sigmaringen am Veranstaltungswochenende zwischen 10 und 35 liegen wird. „Damit dürften wir unter Einhaltung der 3G-Regeln und Abständen im Freien auch ohne Maske feiern. So ist am ehesten eine Festival-Atmosphäre möglich. Daher bieten wir zunächst auch nur 200 Tickets an“, sagt Kerle. Sollten sich die Bestimmungen ändern, müsse kurzfristig reagiert werden. Und in diesem Sommer gilt es wohl auch, eine Schlecht-Wetter-Variante in der Schublade zu haben. „Für den Fall haben wir einen großen Schirm reserviert, der zumindest etwas Schutz bieten dürfte“, sagt Kerle.

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