Zypries verteidigt Verbot von Mehrfachnamen

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Deutsche Presse-Agentur

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat das gesetzliche Verbot verteidigt, sich bei einer Heirat drei oder mehr Nachnamen zuzulegen. Ansonsten hätte man die Möglichkeit zur Bildung unbegrenzter Namensketten, sagte Zypries bei einer Anhörung vor dem Bundesverfassungsgericht. Geklagt haben ein Münchner Anwalt und seine Frau. Sie hat seinen Doppelnamen angenommen, will aber ihren eigenen Nachnamen hinzufügen, weil sie damit seit langem eine Zahnarztpraxis führt. Solche Namensketten sind seit 1994 verboten.

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