Ziele der ELR-Jahresprogramme

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Schwäbische Zeitung

Aktuell läuft die Frist zur Antragstellung für das ELR-Jahresprogramm 2019, Aufnahmeanträge können noch bis zum 30. September eingereicht werden. Laut Minister Peter Hauk zählt das ELR „zu den wichtigsten Instrumenten des Landes zur integrierten Strukturentwicklung der Kommunen im ländlichen Raum“.

Sowohl kommunale, als auch private Projekte sind förderfähig, wenn sie „Lebensqualität erhalten und verbessern, lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Leben und Wohnen ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen“. Neben den Kommunen können auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen Projekte initiieren und Zuwendungen bekommen. Besonders bedeutsam sei dabei die aktive Beteiligung der Bürger und eine interkommunale Zusammenarbeit.

Die vier Förderschwerpunkte Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftseinrichtungen seien „zentrale Aufgabenfelder staatlicher Struktur- und gemeindlicher Entwicklungspolitik“. Das ELR ermögliche Gemeinden „Strukturentwicklung aus einem Guss“, wobei besonders Wert gelegt werde „auf die Innenentwicklung, das heißt die Reduktion des Flächenverbrauchs und die Stärkung der Ortskerne unter Bewahrung der örtlichen Baukultur“. (sts)

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