Wulff stellt große Koalition in Frage

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Deutsche Presse-Agentur

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Christian Wulff hat die große Koalition in Frage gestellt, sollte die SPD in Hessen mit der Linkspartei zusammenarbeiten.

Wenn sich Andrea Ypsilanti „mit den Stimmen der Kommunisten zur Ministerpräsidentin wählen lässt, ist der Richtungswahlkampf eröffnet. Kein Mensch glaubt der SPD dann noch, dass sie es im Bund nicht auch mit den Kommunisten machen würde“, sagte Wulff der „Bild am Sonntag“. „Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der großen Koalition kann ich mir so nicht vorstellen.“ Die SPD sei „häufig kein verlässlicher Partner mehr“, kritisierte der niedersächsische Ministerpräsident.

Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck „schwankt wie das Fähnchen im Wind“, Außenminister Frank-Walter Steinmeier „ist abgetaucht.“ „In der SPD gibt es ein Machtvakuum, das niemand zu füllen vermag.“ Er appelliere „dringend an die Sozialdemokratie, endlich durchzugreifen und dem Treiben von Frau Ypsilanti ein Ende zu machen“. „Irgendwann muss es gut sein mit Ego-Trip und Machtversessenheit.“

Der CDU-Vize betonte: „Die Sozialdemokraten müssen sich jetzt entscheiden. Entweder sie wollen mit den Kommunisten an die Macht. Oder sie bekämpfen die Linke. Mal so, mal so - das geht nicht.“

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