Wolfsburg und HSV nach Siegen im UEFA-Pokal weiter

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Deutsche Presse-Agentur

Der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg stehen als erste deutsche Fußball-Bundesligisten in der Zwischenrunde des UEFA-Pokals.

Wolfsburg ist nach dem 3:2 (2:2)-Heimsieg gegen den FC Pourtsmouth vor den abschließenden Gruppenspielen ebenso bereits weiter wie der HSV durch das 2:0 (1:0) beim tschechischen Meister Slavia Prag. Durch ihre Niederlagen müssen Schalke 04 und Hertha BSC ums Weiterkommen zittern. Der spielfreie VfB Stuttgart kann ebenso wie Hertha durch Siege am letzten Gruppenspieltag ebenfalls den Sprung in die nächste Runde schaffen. Schalke ist auf Schützenhilfe angewiesen.

Wolfsburg demonstrierte vor 21 015 Zuschauern in der Volkswagen-Arena einmal mehr seine Stärke. Edin Dzeko (3. Minute), Christian Gentner (23.) und Zvjezdan Misimovic (74.) erzielten in der 45 Minuten lang gutklassigen Partie die Treffer für das Team von Felix Magath, das seine weiße Weste in der Gruppe E behauptete. Für die Engländer, die keine Chance mehr auf das Weiterkommen haben, trafen Jermain Defoe (11.) und Arnold Mvuemba (14.). Im letzten Spiel am 17. Dezember beim AC Mailand reicht den Wolfsburgern bereits ein Unentschieden zum Gruppensieg, der bei der Auslosung der K.o.-Runde einen leichteren Gegner verheißt.

Mit dem glanzlosen 2:0 (1:0)-Arbeitssieg beim tschechischen Fußball-Meister Slavia Prag mogelte sich der Hamburger SV in die K.o.-Runde. Ivica Olic (30. Minute) und Mladen Petric per Foulelfmeter in der Nachspielzeit erzielten in der „Goldenen Stadt“ die Treffer für den HSV, den Norddeutschen winken damit in der Zwischenrunde zusätzliche Einnahmen von rund einer Million Euro. Drei Chancen, zwei Tore - der Bundesliga-Fünfte spielte vor 17 168 Zuschauern im Stadion Eden glanzlos, aber höchst effektiv. Dafür wurde die Mannschaft von Trainer Martin Jol belohnt: Nach dem zweiten Sieg in der Gruppe F muss der HSV am 17. Dezember gegen Aston Villa nicht mehr zittern. Slavia-Keeper Martin Vaniak sah wegen eines Fouls an David Jarolim in den Schluss-Sekunden die Rote Karte - dafür ging Verteidiger Erich Brabec ins Tor.

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