Gegen Mark Katic und die Mannheimer Adler hatte Marc El-Sayed (rechts) mit den Schwenninger Wild Wings einen schweren Stand. Da
Gegen Mark Katic und die Mannheimer Adler hatte Marc El-Sayed (rechts) mit den Schwenninger Wild Wings einen schweren Stand. Das Derby im Freundschaftsspiel wurde 2:5 verloren. (Foto: direvi)
Heinz Wittmann

Tore: 0:1 13. Adam (Kolarik, Lampl), 0:2 16. Smith, 0:3 20. Festerling (Kolarik), 0:4 28. Smith (Plachta), 0:5 46. Kink (Goc), 1:5 53. Rech (Timonen, Höfflin), 2:5 60. Giliati. - Strafen: Schwenningen 14, Mannheim 14 Minuten. - Schiedsrichter: Benjamin Hoppe (Bad Nauheim) und Gordon Schukies (Herne). - Zuschauer: 3421.

Den prestigeträchtigen Test gegen die Mannheimer Adler haben die in der Deutschen Eishockey-Liga spielenden Schwenninger Wild Wings 2:5 verloren. Die 3421 Zuschauer in der Helios-Arena sahen beim Freundschaftsderby einen Klassenunterschied.

Simon Danner wurde am Wochenende von der Mannschaft zum neuen Kapitän der Wild Wings gewählt. „Ich freue mich über die Wahl. Ich war praktisch aber schon in der vergangenen Saison Kapitän, habe da schon alle Aufgaben, wie organisatorische Dinge abseits des Eises, die Will Acton hätte machen sollen, durchgeführt“, so Danner.

Danner war in der vergangenen Saison in einer Kampfabstimmung Acton, der jetzt nach Nürnberg wechselte, unterlegen. „Als Führungsspieler vorangehen, auch das habe ich schon gemacht. Jjetzt werde ich eben auf dem Eis noch mehr mit den Schiedsrichtern sprechen“, so der 31-jährige Stürmer. Die Assistenten von Danner sind Kalle Kaijomaa und Tobias Wörle.

Die Wild Wings hatten am Donnerstag in Kreuzlingen mit müden Beinen eine 1:5-Niederlage gegen den EHC Biel kassiert. Die Mannheimer hielten sich tags darauf, ebenfalls in Kreuzlingen, gegen Biel besser, verloren mit 3:4 erst in der Verlängerung. Jetzt am Sonntag also der direkte Vergleich der beiden baden-württembergischen Rivalen.

Die Partie begann verhalten mit Abtasten. Dann ein Bandencheck von Dominik Bohac an Andrew Desjardins. Der Schwenninger Verteidiger hatte Glück, dass er dafür nur zwei Strafminuten bekam. Markus Eisenschmid prüfte in Überzahl Marco Wölfl, der SERC-Torwart war aber mit seiner Fanghand zur Stelle. Anschließend Powerplay für die Gastgeber. Markus Poukkula prüfte Goale Dennis Endras.

Wild Wings liegen nach erstem Drittel 0:3 zurück

In der 13. Minute ging Luke Adam sehenswert durch die Schwenninger Abwehr und traf zum 0:1. Die Adler waren überlegen, Dominik Bohac konnte auch mit vollstem Körpereinsatz David Wolf nicht von der Scheibe trennen. In der 16. Minute fiel das 0:2. Der Mannheimer Königstransfer, der 30-jährige US-Amerikaner Ben Smith, der 264 NHL-Spiele auf dem Buckel hat, zuletzt bei den Toronto Marlies in der AHL spielte, zeigte, welch hervorragende Hände er hat. Er umkurvte alle auf engstem Raum und netzte ein. Kurz vor Ablauf des ersten Drittels sogar das 0:3. Garrett Festerling fälschte einen Schuss von Chad Kolarik unhaltbar ab.

In der 28. Minute erzielten die Gäste in Überzahl das 0:4. Bohac drückte die Strafbank, Matthias Plachta zog ab, Smith fälschte unhaltbar ab. Bei Schwenningen musste Poukkula in der 33. Minute mit einer Schulterverletzung raus. Die Wild Wings waren extrem müde, kamen gegen die Adler kaum noch hinten raus. Mirko Höfflin konnte in Unterzahl für einmal einen Konter starten, Endras war aber auf dem Posten. In der 46. Minute stellte Marcus Kink auf 0:5. Anthony Rech erzielte in Überzahl den ersten Treffer für Schwenningen (53.). Fünf Sekunden vor Schluss konnte auch noch Stefano Giliati mit einem Tor weitere Ergebniskosmetik betreiben.

Tore: 0:1 13. Adam (Kolarik, Lampl), 0:2 16. Smith, 0:3 20. Festerling (Kolarik), 0:4 28. Smith (Plachta), 0:5 46. Kink (Goc), 1:5 53. Rech (Timonen, Höfflin), 2:5 60. Giliati. - Strafen: Schwenningen 14, Mannheim 14 Minuten. - Schiedsrichter: Benjamin Hoppe (Bad Nauheim) und Gordon Schukies (Herne). - Zuschauer: 3421.

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