Wild Wings unterliegen mit 3:1 in Mannheim

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Die Wild Wings am Boden: Auch im Derby bei den Adlern Mannheim gab es nichts Zählbares für den SERC.
Die Wild Wings am Boden: Auch im Derby bei den Adlern Mannheim gab es nichts Zählbares für den SERC. (Foto: Dieter Reinhardt)

Torfolge: 1:0, 5. Minute, Smith (Huhtala), 1:1, 7. , Sacher (Bukarts), 2:1, 13. ,Plachta (Wolf), 3:1 36. Festerling (Adam).

Strafen: Mannheim acht, Schwenningen vier Minuten.

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg) und Andrew Howard (USA).

Zuschauer: 10237

Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben: Auch im Derby bei den Adlern Mannheim blieben die Schwenninger Wild Wings ohne Sieg. Die Mannschaft von Trainer Pat Cortina verlor 3:1 (2:1, 1:0, 0:0). Es war die neunte Niederlage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in Serie.

Es ging in dem flotten und munteren Derby gleich mit viel Action los. In der dritten Minute kassierte Kyle Sonnenburg eine erste Strafzeit. Mannheim agierte in Überzahl aber etwas zu umständlich. Als die Schwäne gerade wieder komplett waren, kurvte der Finne Tommi Huhtala um den von Dustin Strahlmeier gehüteten Schwenninger Kasten und zog ab. Die Scheibe kam zu Ben Smith, der sie erfolgreich versenkte. Es war bereits der zehnte Scorerpunkt (drittes Tor) für den ehemaligen NHL-Star in Diensten der Adler. „Absteiger, Absteiger“, skandierten die Mannheimer Fans in Richtung der Schwenninger. Die hatten freilich die passende Antwort parat. Sie durften wenig später auch in Überzahl spielen. Und mit ihrem ersten Schuss im Spiel glichen sie aus. Mirko Sacher war mit einem Hammer von der blauen Linie erfolgreich. Anschließend noch einmal Powerplay für die Wild Wings, das aber nichts einbrachte. Danach schoss Mirko Höfflin nur knapp am von Chet Pickard gehüteten Adler-Kasten vorbei. „Auf geht's Jungs vom Neckar schießt ein Tor“, sangen die 150 mitgereisten SERC-Anhänger. Doch es folgte die kalte Dusche. Der aus dem Schwenninger Nachwuchs stammende Nationalstürmer Matthias Plachta überwand Strahlmeier zum 2:1 (13.). Die Gastgeber agierten darauf noch einmal in Überzahl. Diesmal blieb „Strahli“ gegen Smith Sieger. Auch im zweiten Drittel spielte der Außenseiter vom Neckarursprung sehr gut mit. Mitte des Drittels vermochten die Schwäne sogar richtig Druck auf das Adler-Tor auszuüben.

Sacher schoss aber knapp daneben und Pickard konnte die Scheibe von Simon Danner abwehren. Plachta sorgte für die Nordbadener dann für einen Entlastungsangriff, Strahlmeier war aber zur Stelle. Huhtala zog aus kurzer Entfernung ab und der Schwenninger Keeper zeigte eine sensationelle Fanghandparade. Viel Pech hatten die Gäste dann beim 3:1. Der Puck blieb am Schlittschuh von Verteidiger Benedikt Brückner hängen, Garrett Festerling drückte das Spielgerät zum 3:1 über die Torlinie.

„Wir müssen noch mehr Scheiben aufs Tor bringen“, forderte Wild-Wings-Co-Trainer Petteri Väkiparta vor dem letzten Drittel. Doch es wurde wieder einmal deutlich: von den Schwenningern verfügt lediglich Sacher über einen gescheiten Schlagschuss. Von den finnischen Verteidigern Kalle Kaijomaa und Jussi Timonen kam von der „blauen“ nichts. Auch vom finnischen Stürmer Ville Korhonen, war nicht viel zu sehen.

Schade, Schwenningen war im Derby nahe an einer Überraschung dran. Rihards Bukarts hatte fünf Minuten vor Schluss den direkten Anschluss auf dem Schläger, verzog aber. Am Ende nahmen die Wild Wings den Torhüter vom Eis. Bukarts scheiterte jedoch zweimal an Pickard, Mit einem Top-Spieler, einem Knipser, beziehungsweise einem „Blueliner“, hätten die Schwäne am Freitag in Mannheim durchaus etwas holen können. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, Mannheim im zweiten Drittel eingeschnürt, aber wie gehabt, wir nützen unsere Torchancen nicht“, ärgerte sich Wild-Wings-Stürmer Marcel Kurth nach der Schlusssirene. Am Sonntag, 17 Uhr, empfangen die Wild Wings die Fischtown Pinguins.

Torfolge: 1:0, 5. Minute, Smith (Huhtala), 1:1, 7. , Sacher (Bukarts), 2:1, 13. ,Plachta (Wolf), 3:1 36. Festerling (Adam).

Strafen: Mannheim acht, Schwenningen vier Minuten.

Schiedsrichter: Stephan Bauer (Nürnberg) und Andrew Howard (USA).

Zuschauer: 10237

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