Wild Wings stellen Ingolstadt mit 5:1 kalt

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„Strahli“ bleibt. Die Fans jubeln.
„Strahli“ bleibt. Die Fans jubeln. (Foto: dpa)
Heinz Wittmann

Die Wild Wings haben den ERC Ingolstadt zuhause mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) vom Eis gefegt. Jubel von den Rängen gab es aber auch für eine Personalie: Strahlmeier bleibt.

„Dustin, Dustin“-Sprechchöre schallten vor der Partie durch die Helios-Arena. Stadionsprecher Domenic Liebing hatte die Verlängerung mit dem Goalie mit der Rückennummer 34 offiziell bekannt gegeben. Die löste Riesenjubel unter den SERC-Fans aus. Der 26-Jährige verpflichtet sich für eine weitere Saison, geht somit in das vierte Jahr mit den Wild Wings. „Man hat mir in Schwenningen schnell das Vertrauen geschenkt und ich konnte mich in den letzten Jahren als Torhüter weiterentwickeln“, so Strahlmeier. Wie berichtet, wollen die Wild Wings um Strahlmeier die Mannschaft für die kommende Saison aufbauen. „Dustin ist ein ganz wichtiger Baustein für uns“, so Sportmanager Jürgen Rumrich. Und der Schwenninger Keeper Nummer eins konnte sich auch gleich auszeichnen. „Strahli“ wehrte nach einer Minute gegen Jerry d’Amigo ab. In der zweiten Spielminute markierte hingegen Anthony Rech das 1:0. Die Ingolstädter spielten hinten in ihrer Verteidigungszone ganz schlampig und der Schwenninger Topscorer Anthony Rech schoss sein 14. Saisontor. Die Wildschwäne hatten mehr vom Spiel. Rihards Bukarts verpasste gegen Jochen Reimer nur knapp das 2:0. Rech und auch Kyle Sonnenburg brachte die Scheibe ebenfalls nicht im Panther-Kasten unter. Die Schiedsrichter in der DEL trugen übrigens zum ersten Mal Trikots mit dem WWF-Panda auf der Brust. Die Deutsche Liga macht sich für offiziell für den Tierschutz stark.

Der verdiente zweite Treffer

In der 25. Minute markierten die Einheimischen dann endlich den verdienten zweiten Treffer. Das Tor fiel in Überzahl. Rech hatte abgezogen, Goalie Reimer ließ rutschen und erneut Rech konnte den Puck über die Linie spitzeln. In der 28. Minute auch schon das 3:0. Das Tor fiel etwas glücklich für Schwenningen den gerade als Bukarts von der Strafbank kam, rutschte die Scheibe zu ihm. Herrlich war aber, wie der Lette Torwart Reimer verlud. Auf der anderen Seite stoppte Strahlmeier einen Alleingang von d’Amigo. Anschließend durften die Panther sogar in doppelter Überzahl ran. Doch bei Teufelskerl Strahlmeier war Endstation. Als die Schanzer wieder komplett waren, gelang ihnen es aber doch Strahlmeier zu überwinden. David Elsner schoss mit seinem zehnten Saisontor ein.

Eine Riesenchance bekamen die Gäste dann in der 43. Minute. Strahlmeier war nicht aufmerksam, was Cannone die Möglichkeit verschafften die Scheibe in den Kasten zu schieben – doch er scheitert am zu spitzen Winkel. Doch wenige Minuten später machten die Wild Wings die Sache ohnehin klar. Nach einem gefährlichen Fernschuss auf das Schwenninger Tor, leiteten die Wildschwäne einen Konter ein – mit Erfolg. In der 49. zieht Boháč den Puck von der blauen Linie ab, Bukarts fälscht ab, das Tornetz der Panther erzittert zum 4:1. Unhaltbar. Doch das sollte noch nicht das Ende sein. Keine fünf Minuten später legt Rech zum 5:1 nach und macht damit seinen Hattrick perfekt. Bis zum Ende blieben die Schwenninger hungrig und gingen so als verdiente Sieger vom Eis.

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