Wiesenthal-Zentrum will Berichte über Tod von NS-Verbrecher prüfen

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Deutsche Presse-Agentur

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Jerusalem hat mit Skepsis auf Berichte über den Tod des meistgesuchten NS-Verbrechers Aribert Heim reagiert. Zentrumsleiter Ephraim Zuroff sagte, die Angaben schienen oberflächlich betrachtet seriös zu sein. Allerdings fehlten die wichtigsten Beweise. Es gebe keine Leiche und keine DNA- Tests. Das Wiesenthal-Zentrum will sich nun um eine Bestätigung bemühen. Laut gemeinsamen Recherchen der „New York Times“ und des ZDF starb der frühere KZ-Arzt bereits im August 1992 in Kairo an Krebs.

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