Wie Autofahrer sich vor Wildunfällen schützen können

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Deutsche Presse-Agentur

Prallt ein Auto auf ein Wildtier, wirken beim Aufschlag Kräfte bis zu einer halben Tonne. Dadurch kann es zu großem Schaden für direkt Beteiligte aber auch für Unbeteiligte kommen.

Etwa wenn das getroffene Tier bei der Kollision in den Gegenverkehr geschleudert wird. Autofahrer können aber nur bedingt Vorkehrungen dagegen treffen, erklärt der ADAC in München. Wichtig sei vor allem, in Waldgebieten rechtzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren und die Seitenränder der Straße im Auge zu behalten.

Viele Unfälle ereignen sich nach Angaben von ADAC-Wildexperte Thomas Hessling auch durch Auffahrunfälle, wenn der Vordermann wegen Wildwechsels plötzlich bremst. Autofahrer sollten deshalb in Waldgebieten genügend Abstand halten und immer bremsbereit bleiben. Sieht man bereits Wild auf der Straße, sollte abgeblendet werden. Die Tiere werden dann nicht vom Scheinwerferlicht geblendet und können zur Seite flüchten. Wildunfälle verursachen laut ADAC jährlich einen Schaden von 600 Millionen Euro. Annähernd 220 000 Tiere werden dabei verletzt oder getötet.

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