West-Vereine dominieren – Schultersieg bringt Mömbris weiter

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Schwäbische Zeitung

Die Ergebnisse im Viertelfinale der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Ringen haben bestätigt, was Experten schon vorher festgestellt haben. Die Mannschaften der ersten Bundesliga West sind eindeutig stärker als die der Ostgruppe. Alle vier West-Vereine haben das Halbfinale erreicht.. Besonders spannend machte es die RWG Mömbris-Königshofen. Sie hatte es mit dem SV Wacker Burghausen zu tun, der sich in der Ost-Liga mit 36:0 Punkten klar an der Spitze durchgesetzt hatte. Den Vorkampf gewann die RWG daheim mit 23:15, verlor aber nun am Samstag in Burghausen mit 21:13. Bei Gleichstand von Siegen und Punkten war nun der einzige Schultersieg in beiden Partien durch den schwedischen Schwergewichtler Johan Euren im Vorkampf für die RWG im wahrsten Sinn des Wortes Gold wert. Denn nun kann auch die RWG, die ja in der Saison in der Mühlauhalle vom ASV Nendingen besiegt wurde, im Halbfinale nochmals Geld verdienen.

Überhaupt kann der ASV Nendingen nach diesem Verlauf der Endrunde sicher sein, dass er sich als Fünftplatzierter der ersten Bundesliga West mit Fug und Recht zu den eindeutig stärksten Mannschaften in Deutschland zählen kann. An Weihnachten bleibt ihm aber in den Halbfinals nur die Zuschauerrolle. Und da dürften sich viele heimische Ringerfans am nächsten Sonntag, 26. Dezember, auf den Weg nach Aalen machen. Denn um 17 Uhr stehen sich dann in einer Neuauflage des letztjährigen Finales der KSV Aalen und der SVG Weingarten gegenüber. Im anderen Halbfinale empfängt der KSV Köllerbach die RWG Mömbris-Königshofen. Die Rückkämpfe folgen dann am 2. Januar.

Der ASV Nendingen tritt dann aber mit seiner zweiten Mannschaft am Donnerstag, 6. Januar, selber wieder in Erscheinung. In der ersten Aufstiegsrunde werden die Nendinger versuchen, sich eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg in die Regionalliga zu verschaffen. Mit dem KSV Berghausen und der RG Waldkirch-Kollnau stehen nun endgültig die Oberligameister aus Nord- und Südbaden fest. Dazu kommt neben dem ASV als vierter Teilnehmer die KG Baienfurt, die als Vorletzter der Regionalliga in die Relegation muss. Der erste Teil dieser Aufstiegsrunde findet am Dreikönigstag in Berghausen (bei Karlsruhe) statt. In drei Runden kämpft jede Mannschaft gegen jede. Die erste Runde auf zwei Matten ist um 10.30 Uhr angesetzt. Die nächsten Kämpfe sind dann für 13 Uhr und 16 Uhr geplant. Die Rückrunde folgt dann am 8. oder 9. Januar in Waldkirch. Die besten drei Mannschaften qualifizieren sich für die Regionalliga.

Am vergangenen Samstag haben nun auch die zweite und dritte Mannschaft des ASV Nendingen ihre Saison als Meister der Oberliga und der A-Klasse beendet. Die erfolgreichsten Ringer von ASV Nendingen II waren dabei Adrian Ozsda und Markus Eichin, die jeweils ein Siegverhältnis von 12:1 aufweisen. Dicht dahinter folgen Dominik Hipp (12.2), Bernhard Scheuring (10.2) und Marco Schmid (9:2). In der dritten Mannschaften waren Stefan Rutschmann (10:0) und Robin Baur (9:0) ungeschlagen. Dann folgt Timo Schmid mit 11.2-Siegen.

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