Wer täglich kifft, verliert Führerschein zu Recht

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Deutsche Presse-Agentur

Wer täglich kifft, büßt zu Recht seinen Führerschein ein. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden und die Klage eines jungen Mannes aus Baden-Baden abgewiesen.

Der 1982 geborene Mann war im Februar 2005 bei einer Verkehrskontrolle zitternd und mit Gleichgewichtsstörungen aufgefallen. Er hatte zugegeben, am Vorabend Joints geraucht und zudem etwa ein dreiviertel Jahr fast täglich Cannabis konsumiert zu haben. Die Behörden entzogen ihm auf der Stelle die Fahrerlaubnis, ohne eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) erstellen zu lassen. Dagegen klagte der Mann - erfolglos (Az.: BVwerG 3 C 1.08, Urteil vom 26. Februar 2009).

Bundesverwaltungsgericht Leipzig: www.bundesverwaltungsgericht.de

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