Weltmeister Hamilton greift Regelbehörde an

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Deutsche Presse-Agentur

In der Debatte um das neue Formel-1-Reglement hat Weltmeister Lewis Hamilton den Automobil-Weltverband FIA scharf angegriffen. „Es ist eine Schande, was mit der Formel 1 passiert“, sagte der britische McLaren-Mercedes-Pilot.

Es sei schwer zu glauben, dass die Änderungen im Regelwerk eine Verbesserung darstellen. Die FIA hatte zuvor entschieden, dass in dieser Saison der Pilot mit den meisten Siegen Weltmeister wird, und eine freiwillige Budgetgrenze für 2010 beschlossen.

Hamilton zeigte sich verwundert über den offensichtlichen Alleingang des Verbandes. „Zum ersten Mal in den vergangenen Jahren arbeiten die Teams, Fahrer, Sponsoren und Fans alle zusammen für das Gute in unserem Sport. Jetzt müssen uns die Dachverbände nur noch zuhören und dabei helfen“, erklärte der 24-Jährige. Vor allem der neue WM-Modus stößt beim Silberpfeil-Star auf Unverständnis. „Wie auch immer das Punktesystem ist, ich weiß, dass alle Formel-1-Fahrer immer alles geben“, sagte Hamilton.

Zuvor hatte bereits der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso die sofortige Rückkehr zum alten Wertungssystem gefordert, bei dem die Gesamtzahl der Punkte über den Titelgewinn entschied. Auch Rekordweltmeister Michael Schumacher kritisierte die neuen Regeln als sinnlos. Die neue Saison beginnt am 29. März in Melbourne mit dem Großen Preis von Australien.

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