„Welche Sprache passt zu mir?“

Lesedauer: 5 Min
Paul Maars „Kikerikiste“ soll auch im kommenden Jahr auf dem Spielplan des Aalener Stadttheaters stehen.
Paul Maars „Kikerikiste“ soll auch im kommenden Jahr auf dem Spielplan des Aalener Stadttheaters stehen. (Foto: : TheateR Aalen/Peter Schlipf)
Edwin Hügler

Infos: www-theateraalen.de

Einklappen  Ausklappen 

„Welche Sprache passt zu mir?“ Unter diesem Motto steht die Spielzeit 2018/2019 des Theaters der Stadt Aalen. Dabei werden die verschiedenen Facetten der Sprache beleuchtet. Das vielfältige Repertoire reicht von der französischen Komödie über poetisch geprägte Stücke bis hin zu einer experimentellen Theaterproduktion.

Bei einem Pressegespräch im Alten Rathaus hob Oberbürgermeister Thilo Rentschler zunächst die große kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung des Theaters für Aalen und für die ganze Region hervor. Im Zusammenhang mit den Feiern zum 25-jährigen Bestehen sprach Rentschler von einem „hervorragenden Zeugnis“. Er hoffe auch, dass das grandiose Projekt Bürgerchor keine Ausnahme bleibe.

Theater: ein Ort zum Diskutieren

Intendant Tonio Kleinknecht, seine Stellvertreterin Tina Brüggemann und der Leiter des Kinder- und Jugendtheaters, Winfried Tobias, präsentierten das Programm der neuen Spielzeit. „Mit dem Motto wollen wir die Vielfalt und die verschiedenen Facetten der deutschen Sprache widerspiegeln“, sagte Kleinknecht. Theater sei auch ein Ort zum Nachdenken und Diskutieren.

Den Auftakt macht am 6. Oktober um 20 Uhr im Wi.Z die Premiere der französischen Komödie „Venedig im Schnee“ von Gilles Dyrek – in deutscher Sprache mit französischem Esprit. Das Kinder- und Jugendtheater präsentiert bei der Premiere am 7. Oktober um 15 Uhr im Alten Rathaus „Die große Erzählung“ von Bruno Stori. Dabei gibt das neue Ensemblemitglied Manuel Flach sein Debüt. Die Geschichte mit fantastischen Bildern dreht sich um den antiken Helden Odysseus.

Das Weihnachtsstück des Kinder- und Jugendtheaters ist „Die Schöne und das Biest“ in einer Neufassung von Thilo Reffert. Dieses familientaugliche, amüsante Stück hat am 25. November um 15 Uhr im Wi.Z Premiere.

Diana Wolf und Bernd Hauber spielen bei „Heisenberg“ von Simon Stephens einen 75-jährigen Metzger und eine 42-jährige Sekretärin, die sich ineinander verlieben. Premiere ist am 15. Dezember um 20 Uhr im Alten Rathaus.

„All das Schöne“ von Duncan Macmillan hat am 16. Februar 2019 um 20 Uhr im Wi.Z Premiere und dreht sich um das Thema Depression. Das Publikum wird bei dieser experimentellen Produktion ins Geschehen mit einbezogen.

„Der goldene Topf“ von E. T. A. Hofmann ist irgendwo zwischen Alltag und dem Reich der Poesie, zwischen bürgerlicher Realität und Traum sowie zwischen Gut und Böse angesiedelt. Auf die Bühne gebracht wird diese Inszenierung in multimedialer Form. Premiere ist am 19. Februar um 20 Uhr in der Stadthalle.

Die Liebe in all ihren Facetten

Der Liebe in all ihren Facetten widmet sich das Theater mit „Verführung ist die wahre Gewalt – ein liebestoller Spaziergang“. Ob Romeo und Julia auch mit dabei sind, wissen die Regisseure Tina Brüggemann, Jonathan Giele, Petra Jenni und Arwid Klaws noch nicht. Auf jeden Fall soll der Spaziergang nach der Premiere am 8. Juni 2019 im Schlosspark in Fachsenfeld auch im Schlosshof in Wasseralfingen und im Park der Schloss-Scheune Essingen aufgeführt werden.

Auch bis zu vier Spielclubproduktionen werden gezeigt. Außerdem gibt es „Ente, Tod und Tulpe“ von Nora Dirisamer, „Koma“ von Lisa Sommerfeld, „Die Geschichte von Lena“ von Michael Ramløse und Kira Elhauge, den britischen Liederabend „Get back“, „Macbeth“ von William Shakespeare und „Kikerikiste“ von Paul Maar.

Infos: www-theateraalen.de

Einklappen  Ausklappen 
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen