Welche Rentner Steuern zahlen müssen

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Deutsche Presse-Agentur

Auch wenn ihre jährlichen Einkünfte über dem Grundfreibetrag von 7664 Euro liegen, müssen Rentner nicht unbedingt Steuern zahlen. Das zeigen Rechenbeispiele des Bundes der Steuerzahler.

So können auch Ruheständler mit durchschnittlichen Rentenbezügen unter der Steuergrenze bleiben: Laut dem Alterseinkünftegesetz, das einen jährlich steigenden Besteuerungsanteil bei den Ruhestandsbezügen zum Inhalt hat, muss ein Rentner 54 Prozent versteuern, wenn er 2007 in Rente gegangen ist. Bei jährlichen Bezügen von 14 300 Euro betragen seine zu versteuernden Einkünfte 7722 Euro, so die Organisation in Berlin. Zieht man die Werbungskostenpauschale ab, bleibt dieser Rentner unter dem Grundfreibetrag von 7664 Euro.

Nach dem Jahr des Rentenbeginns gestaffelt hat der Steuerzahlerbund eine Tabelle aufgestellt. Ihr zufolge bleiben Ruheständler mit Rentenbeginn im Jahr 2005 von einer Steuerzahlung verschont, wenn sie ausschließlich gesetzliche Renten bis zu einer Höhe von 15 533 Euro im Jahr beziehen. Bei einem Renteneintritt ab 2006 sind es 14 936 Euro, für 2007 beträgt der Wert 14 383 Euro. Mit Rentenbeginn im Jahr 2008 fällt der Betrag unter 14 000 Euro.

Informationen über die Besteuerung und das Verfahren zur Meldung von Alterseinkünften an die Finanzämter hat die Deutsche Rentenversicherung in einer kostenlosen Broschüre zusammengestellt. Sie trägt den Titel „Versicherte und Rentner: Informationen zum Steuerrecht“ und kann unter „deutsche-rentenversicherung.de“ heruntergeladen werden. Telefonisch können Interessierte sie unter der Telefonnummer 0800/10 00 48 00 bestellen.

Deutsche Rentenversicherung: www.deutsche-rentenversicherung.de

ärung abgeben: Rentnern droht Nachzahlung

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