Was passiert mit Rekkles? Zukunft des G2-Stars ist unsicher

Rekkles
Es gibt eine Menge nachzudenken für Rekkles: Gerüchten zufolge steht der Botlaner bei G2 vor dem Abgang. (Foto: Michal Konkol / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Im vergangenen November war Martin „Rekkles“ Larsson in einem der wohl größten Transfers der Geschichte der europäischen League-of-Legends-Liga LEC von seinem langjährigen Team Fnatic zum Rivalen G2 Esports gewechselt. Sein Ziel: Der Gewinn der Weltmeisterschaft.

Die Saison wurde jedoch zur Enttäuschung: Im Frühling verpasste G2 in der LEC nicht nur den Titel, sondern sogar den Finaleinzug. Im Sommer schaffte es das Team nicht mal mehr unter die besten drei Mannschaften, und qualifizierte sich zum ersten Mal seit 2016 nicht für die Weltmeisterschaft.

Rekkles laut Medienbericht vor Abgang

Die Zeit des Botlaners bei G2 könnte nun schon wieder enden. Laut eines Berichts von Pablo Suarez von „Dot Esports“ habe die in Berlin ansässige Organisation Rekkles mitgeteilt, für die nächste Saison nicht mehr mit ihm zu planen. Die spanische Webseite „Esportsmaniacos“ berichtet dazu, dass Jungler Marcin „Jankos“ Jankowski seine Verlängerung an eine Trennung von Rekkles geknüpft haben solle.

Auch Wunder, Mikyx und Grabbz zum Verkauf

Während G2 einen Wiederaufbau des Teams um Jankos und Midlaner Rasmus „Caps“ Winther planen soll, steht laut eines früheren Berichts von „Dot Esports“ wohl auch ein Abgang von Support Mihael „Mikyx“ Maehle, Toplaner Martin „Wunder“ Hansen sowie Cheftrainer Fabian „Grabbz“ Lohmann im Raum. Die Organisation suche bereits nach Abnehmern für die beiden Spieler sowie den deutschen Coach, die mit G2 gemeinsam vier Meistertitel gewinnen konnten.

Wohin der Weg von Rekkles in der nächsten Saison führen könnte, ist dabei noch unklar. G2 sei offen zu Gesprächen über einen Transfer des 25-Jährigen, der bei der Organisation noch bis Ende 2023 unter Vertrag steht. Laut des Berichts soll Team Vitality bereits Interesse bekundet haben. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte G2, die Gerüchte derzeit nicht kommentieren zu wollen.

© dpa-infocom, dpa:210930-99-431614/3

Bericht von Dot Esports

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