Wandern im Winter: Bei Touren nicht übernehmen

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Deutsche Presse-Agentur

Das Winterwetter in Deutschland lädt derzeit zu Wanderungen im Schnee ein - bei solchen Touren sollte sich aber niemand übernehmen, sagt Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des Deutschen Wanderverbandes in Kassel.

Grundsätzlich sei Bewegung zwar auch bei kaltem Wetter gut für den Körper. Wer sich überanstrengt oder zu sehr ins Schwitzen gerät und dann auskühlt, überfordere aber seine Abwehrkräfte leicht. Es sei daher ratsam, die Touren ruhig anzugehen.

Wichtig sei außerdem die passende Kleidung: Bei Minustemperaturen habe sich der „Zwiebellook“ bewährt - dabei werden mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen. Als untere Schicht eigne sich atmungsaktive Kleidung: Sie verhindert, dass Schweiß auf der Haut kleben bleibt. Dann kommt ein Hemd oder leichter Pullover. Darüber ziehen Wanderer am besten einen Fleece-Pullover und als Außenschicht eine wasserdichte Jacke an.

Im Winter müssten Wanderer zudem darauf achten, durch die Nase und nicht durch den Mund zu atmen. Auf diese Weise wird die kalte Luft beim Atmen erwärmt. Andernfalls könne die kalte Luft die Atemwege belasten und zu Erkältungen führen. Bei klirrender Kälte empfehle es sich außerdem, ein Tuch oder einen Schal vor Mund und Nase zu tragen.

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