Waldrebe: Der richtige Schnitt bringt Blütenpracht

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Deutsche Presse-Agentur

Sie rankt an Spalieren und Zäunen oder wächst an kleinen Bäumen und Sträuchern: Die Waldrebe, besser bekannt als Clematis, verschönert mit ihren Blüten von Juni bis September Haus und Garten.

Damit die Gehölze jedes Jahr eine üppige Blütenpracht entfalten, müssen sie sorgfältig zurückgeschnitten werden, rät der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Wer den Rückschnitt im Spätherbst verpasst hat, kann auch im Februar zur Schere greifen.

Bei sommerblühenden Arten wie Clematis viticella oder Jackmannii-Hybriden erfolgt ein Rückschnitt auf 20 bis 50 Zentimeter über dem Boden. Clematis-Hybriden, die sowohl im Frühsommer als auch im September blühen, werden nur um die Hälfte des vorhandenen Holzes gekürzt.

Werden diese stärker zurückgeschnitten, blüht die Clematis im Frühsommer etwas weniger. Clematis alpina und Clematis montana werden nur bei Bedarf zurückgeschnitten, zum Beispiel wenn sie zu groß geworden sind oder als Verjüngungskur, die ein Vergreisen verhindern soll.

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