Vorsitzender Rolf Egenter über den Musikverein Tannhausen: "Man muss kein Instrument besitzen"

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Schwäbische Zeitung

SZ: Herr Egenter, warum lohnt es sich, beim Musikverein Tannhausen Mitglied zu werden?

Rolf Egenter: Musik zu machen lohnt sich immer. Wir sind ein eigenständiger Verein im Dorf, eine Gemeinschaft im Dorf. Dazu sind wir ein relativ kleiner Verein. Es ist nicht jedermanns Sache, in großen Kapellen zu spielen. Und die sind dann bei uns genau richtig.

SZ: Muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um Mitglied zu werden?

Egenter: Unser Dirigent Johannes Hertzel kümmert sich auch um die Jugendarbeit. Daher ist es nicht zwingend, ein Instrument zu beherrschen oder zu besitzen. Ein Instrument kann gestellt werden, und Johannes Hertzel lehrt dann das Spielen.

SZ: Werden alle Instrumente beim Unterricht abgedeckt?

Egenter: Johannes Hertzel ist ein studierter Posaunist und bildet alle Blasmusiker aus. Einzig Schlagzeuger möchte er nicht ausbilden.

SZ: Was sind denn Ihre Ziele?

Egenter: Unsere Jugendausbildung ist das oberste Ziel. Wir wollen Nachwuchs bekommen, obwohl wir mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren schon eine junge Mannschaft sind. Ein persönliches Ziel von mir ist es, einen neuen Schlagzeuger zu finden, da unser bisheriger aus Zeitgründen nicht mehr häufig kommen kann.

SZ: Welche Musik spielen sie denn mit Ihrer Kapelle?

Egenter: Querbeet. Unser Hauptfeld ist natürlich die Blasmusik im Sinne der Polka, also die Festzelt- und Unterhaltungsmusik. Wir haben aber auch durchaus moderne Stücke dabei. Es kommt immer auf die richtige Mischung an.

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