Vorsitzender Dietmar Wild über die Hela-Freunde Aulendorf: "Wir wollen Hela aufrechterhalten"

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Schwäbische Zeitung

SZ: Herr Wild, warum lohnt sich eine Mitgliedschaft bei den Hela-Freunden Aulendorf?

Dietmar Wild: Weil wir ein schöner, lockerer Haufen sind. Bei uns ist das Interesse da, unsere Oldtimer zu erhalten und zu restaurieren. Bei uns tauschen sich die Mitglieder untereinander aus. Dadurch, dass einige von uns früher bei Lanz gearbeitet haben und sich daher bestens auskennen, können natürlich viele Probleme schnell behoben werden. Und bei unseren Ausfahrten lernt man andere Oldtimer und schöne Gegenden kennen.

SZ: Muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um bei Ihnen Mitglied zu werden.

Wild: Wer bei uns Mitglied werden möchte, sollte sich auf jeden Fall für Oldtimer interessieren und auch einen Hela-Traktor haben. So können wir viele verschiedene Modelle in unserem Verein zusammenbekommen. Schrauberkenntnisse sind für Neumitglieder allerdings nicht zwingend vorgegeben.

SZ: Sind bei Ihnen im Verein eigentlich nur Männer oder auch Frauen aktiv dabei?

Wild: Wir haben einige Frauen, die Traktoren haben und auch Interesse am Schrauben und an Oldtimern generell.

SZ: Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?

Wild: Wir wollen viele Typen, also verschiedene Hela-Modelle, zusammenbringen. Dadurch wollen wir den Namen Hela, also Hermann Lanz Aulendorf, für spätere Generationen aufrechterhalten. Dies ist uns vor allem deshalb wichtig, weil es die Firma in Aulendorf schon seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gibt. Dazu dient hoffentlich auch unser viertes Hela-Treffen, das wir am 2. und 3. Mai kommenden Jahres in Aulendorf veranstalten.

SZ: Und was ist das Besondere an den Hela-Freunden?

Wild: Speziell ist, dass wir nur eine Oldtimermarke haben, Hela. Und dass bei uns immer gute Stimmung herrscht.

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