Vorsitzende Gerlinde Huber über die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Gruppe Bad Waldsee: "Bei uns kann die Gemeinschaft gelebt werden"

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Schwäbische Zeitung

SZ: Frau Huber, warum lohnt es sich, bei der KAB-Gruppe Bad Waldsee Mitglied zu werden?

Gerlinde Huber: Zum einen, weil bei uns die Gemeinschaft gelebt werden kann und die Mitglieder sich gegenseitig unterstützen. Zum anderen, weil unsere Mitglieder Sozialrechtsschutz genießen. Das heißt, sie werden im Notfall vor Gericht begleitet. Dazu lohnt sich eine Mitgliedschaft, weil wir uns für die soziale Gerechtigkeit engagieren.

SZ: Muss ein Interessierter bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um bei Ihnen Mitglied zu werden?

Huber: Er muss bereit sein, den Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Dazu muss ein Interessierter die Bestimmungen der KAB akzeptieren und vorleben. Ist dies der Fall, ist jeder herzlich willkommen.

SZ: Was sind die Ziele Ihres Vereins?

Huber: Unser globales Ziel ist, sich weltweit für eine ökologisch-soziale Marktwirtschaft auf der Basis der katholischen Soziallehre zu engagieren. Für die Gruppe Bad Waldsee richten wir uns nach drei Zielen: Selbsthilfeorientierung, Aktionsorientierung, etwa auf lokale Ereignisse reagieren und Glaubensorientierung, worunter etwa die Gestaltung von Gottesdiensten fällt.

SZ: Und was ist das Besondere an der KAB-Gruppe Bad Waldsee?

Huber: Dass wir über Jahre ein Programm für Erwachsene und Jugendliche anbieten konnten und können. Zudem ist auch die Ugandapartnerschaft etwas Besonderes. Besonders ist auch, dass die Gruppe nach 1992 wiederbelebt werden konnte. Zuvor stand es schlecht um die Gruppe.

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