Vorsitzende Gabi Barth über die Narrenzunft Michelwinnaden: "Schön wäre ein eigenes Zunfthaus"

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Schwäbische Zeitung

SZ: Frau Barth, warum lohnt es sich, bei der Narrenzunft Michelwinnaden Mitglied zu werden?

Gabi Barth: In der Narrenzunft Michelwinnaden finden sich alle Altersgruppen, die sich auch untereinander sehr gut verstehen. Wir sind während der Fasnet aktiv an Umzügen dabei, aber auch sonst wird einiges geboten, etwa die Kontaktpflege zu anderen Zünften. Zudem machen wir Ausflüge, dieses Jahr waren wir bei der Alpsee Bergwelt in Immenstadt.

SZ: Was ist das Besondere an Ihrem Verein?

Barth: Eine Besonderheit ist unser geringer Mitgliedsbeitrag und der günstige Sprungbändel für die Mitglieder. Zudem ist die Pflege des Fasnetsbrauchtum, unser Narrengottesdienst mit Diakon Klaus Maier, die Befreiung der Kinder vom Kindergarten, den Narrenbaum stellen und den Ortsvorsteher seines Amtes zu entmachten für uns etwas Besonderes.

SZ: Muss ein Interessierter besondere Voraussetzungen erfüllen, um bei Ihnen Mitglied zu werden?

Barth: Mitglieder müssen dem Vereinsgedanken folgen und Spaß haben, sich an der Fasnet zu beteiligen. Da wir ein kleiner Verein sind, sind wir auf die Mithilfe vieler Mitglieder angewiesen. Die Arbeitseinsätze und der Verdienst kommen den Mitgliedern durch günstige Busfahrten zugute.

SZ: Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?

Barth: Es wäre schön, wenn wir auf ein eigenes Zunftheim zurückgreifen könnten, da der Raum in der „Burg“ in Michelwinnaden zu klein wird. Weitere Ziele sind der Erhalt des Zusammenhalts der Mitglieder und die aktive Teilnahme der Jugend am Vereinsleben, um unsere Zukunft zu sichern.

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