Vorsitzende Claudia Heydt über die Laienspielgruppe Zollenreute: "Es gibt viele versteckte Theatertalente"

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Schwäbische Zeitung

SZ: Frau Heydt, warum lohnt es sich, bei der Laienspielgruppe Zollenreute Mitglied zu werden?

Claudia Heydt: Wer Lust und Freude am Theaterspiel hat, ist bei uns jederzeit willkommen. Dabei zeigt sich oft, dass es viele „versteckte“ Theatertalente gibt. Zudem herrscht innerhalb der Gruppe eine gute Kameradschaft. Das zeigen die Stammtische, Ausflüge und die Maiwanderung.

SZ: Was sind denn die Ziele der Laienspielgruppe?

Claudia Heydt: Das Nahziel ist eine erfolgreiche Theatersaison vom 26. Dezember bis 17. Januar mit der Posse „Einer spinnt immer“. Ein weiteres Ziel ist die 50-Jahr-Feier im „Hirsch-Saal“ in der Theatersaison 2010/2011. Ein langfristiges Ziel von uns ist der Fortbestand der Laienspielgruppe und ausreichend Nachwuchs durch junge Akteure.

SZ: Was ist das Besondere an Ihrem Verein?

Claudia Heydt: Es ist eine der traditionsreichsten Dorfbühnen im Kreis Ravensburg. Mit einer Ausnahme (im Jahr der Ölkrise 1973) haben wir seit dem Saalbau 1960 jedes Jahr Theater gespielt.

SZ: Wie hat sich denn die Laienspielgruppe im Lauf der Jahre entwickelt?

Claudia Heydt: Bereits in der Vor- und Nachkriegszeit wurden in Zollenreute auf kleinen Bühnen in den Gaststätten „Rössle“ und „Hirsch“ durch die örtlichen Vereine Theaterstücke aufgeführt. Der Saalneubau im „Hirsch“ 1960 führte zu einem Aufschwung und zur Gründung einer eigenständigen Theatergruppe. Seitdem wird jährlich um die Weihnachts- und Neujahrszeit gespielt. Bis 1982 wurden vorrangig bekannte Volksstücke aufgeführt, ab 1983 fast ausnahmslos Lustspiele und Schwänke.

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