Vorsicht am Waldrand: Rehe und Hirsche überqueren Straße

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Deutsche Presse-Agentur

Die Futtersuche treibt Reh- und Rotwild zurzeit verstärkt in die Nähe von befahrenen Straßen. Autofahrer sollten daher an Waldrändern vorsichtig fahren, empfiehlt der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) in Bonn.

Besonders hoch sei das Risiko einer Kollision in der Morgendämmerung. Durch die Ende März anstehende Zeitumstellung werde die Futtersuche der Tiere verstärkt mit dem morgendlichen Berufsverkehr zusammenfallen. Eine Gefahr bestehe jedoch auch in den Abendstunden.

Der DJV weist darauf hin, dass Unfälle mit Rehen und Hirschen besonders gefährlich sein können, da die Tiere einen hohen Körperschwerpunkt besitzen. Dadurch könnten sie beim Aufprall durch die Windschutzscheibe geschleudert werden. Autofahrer sollten deshalb in der Nähe von Wäldern langsamer fahren. Schon bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h erhöhe sich das Aufprallgewicht des Tieres um das 25-fache.

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