Vorgesetzte brauchen das Feedback ihrer Mitarbeiter

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Deutsche Presse-Agentur

Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitern Feedback geben, aber selbst auch bekommen. Denn es ist denkbar, dass etwas, dass der Vorgesetzte sagt oder tut, bei seinen Mitarbeitern ganz anders ankommt, als es gemeint ist.

Häufig bleibt das unbemerkt und kann zu unnötigen Verwicklungen führen. Um solchen Missverständnissen entgegenzuwirken, haben sich in der Praxis Meckerrunden als hilfreich erwiesen, so der Verlag für die Deutsche Wirtschaft in Bonn. Es muss sie gar nicht oft geben, ein- bis zweimal im Jahr reicht. Die Mitarbeiter haben dadurch Gelegenheit, das loszuwerden, was sonst im Tagesgeschäft untergegangen wäre.

Allerdings können Vorgesetzte dabei leicht einiges falsch machen: Meckerrunden bringen nur etwas, wenn die Mitarbeiter tatsächlich eine fundierte Rückmeldung geben können. Dafür ist es notwendig, dass sie rechtzeitig vorher über die Aussprache informiert sind. Mitarbeitern, die spontan Kritik äußern sollen, fällt dem Fachverlag zufolge häufig nichts ein. Wenn Kritik geäußert wird, sollten Vorgesetzte diese weder kommentieren noch abwehren. Es geht vor allem darum, zunächst einmal zuzuhören. Nach Möglichkeit sollte sich der Chef die erste Viertelstunde, bei Bedarf auch länger, ganz zurückhalten. Unter Umständen kann eine Folgebesprechung sinnvoll sein, nachdem die Kritikpunkte analysiert wurden.

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