Vorarlberg Museum zeigt „Teatro Caprile“

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 Das „Teartro Caprile“ spielt das Stück „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers“.
Das „Teartro Caprile“ spielt das Stück „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers“. (Foto: Darko Todorovic)
Lindauer Zeitung

Tickets für die Aufführungen am 26., 27. und 28. September, jeweils um 19 Uhr, kosten 20 Euro, mit Ermäßigung 16. Aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl ist eine Anmeldung unter Telefon 43 (0) 55 74 / 46 050 oder per E-Mail an

info@vorarlbergmuseum.at

erforderlich.

Die aktuelle Sonderausstellung des Vorarlberg Museums „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers“ wird zum Schauplatz einer neuen Produktion des „Teatro Caprile“. Der intime Theaterabend lässt den Bregenzer Maler Rudolf Wacker (1893-1939) inmitten seiner Bilder lebendig werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

„Das Publikum begleitet die Schauspieler durch das Gefangenenlager in Tomsk oder besucht Wackers Atelier in Bregenz. Es begegnet einem lebenshungrigen und gleichermaßen verzweifelten Menschen, der unter wirtschaftlicher Not ebenso leidet wie unter dem menschenverachtenden Nationalsozialismus“, schreiben die Veranstalter. Das „Teatro Caprile“, das sich auf die Bearbeitung historischer Stoffe spezialisiert hat, feiert mit dieser Produktion sein 25-jähriges Bestehen. Die Premiere am Dienstag, 25. September, ist allerdings schon ausverkauft. Karten gibt es nur noch für die darauf folgenden Vorstellungen am Mittwoch, 26., Donnerstag, 27. und Freitag, 28. September, jeweils um 19Uhr.

Rudolf Wacker stammt aus reichem Hause, studierte Kunst, als er in den Ersten Weltkrieg zog. Fünf Jahre Kriegsgefangenschaft in Sibirien, nach der Rückkehr der Vater gestorben, das Vermögen dahin. Er will als Maler leben, ist besessen von der Kunst, ordnet ihr alles unter – und erfährt schroffe Ablehnung. Späte Anerkennung folgte 1934 mit der Teilnahme an der Biennale Venedig. Der Maler geriet 1938 ins Visier der Nationalsozialisten und starb 1939 nach einem Gestapo-Verhör an den Folgen zweier Herzinfarkte.

Andreas Kosek vom „Teatro Caprile“ hat laut Mitteilung auf Basis von Tagebüchern, Briefen und Zeitungsberichten ein Theaterstück über Rudolf Wacker geschrieben. Nach dem Stück „Der Fall Riccabona“ ist „Rudolf Wacker. Ein Künstlerleben in der Ersten Republik“ die zweite Produktion, die das „Teatro Caprile“ zu einer Sonderausstellung des Vorarlberg Museums realisiert.

Tickets für die Aufführungen am 26., 27. und 28. September, jeweils um 19 Uhr, kosten 20 Euro, mit Ermäßigung 16. Aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl ist eine Anmeldung unter Telefon 43 (0) 55 74 / 46 050 oder per E-Mail an

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