Vom Kampf mit den Naturgewalten

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 Rohrbach in seinem Camp in Montana.
Rohrbach in seinem Camp in Montana. (Foto: Fotos: www.dirk.rohrbach.com)
Schwäbische Zeitung

Als erster Europäer paddelt Dirk Rohrbach Nordamerikas längste Flüsse von der Quelle bis zur Mündung. Aus den Rocky Mountains durch die Great Plains und den Mittleren Westen bis in den tiefen Süden zum Golf von Mexiko. 6000 Kilometer auf dem Missouri und Mississippi. Am Mittwoch, 11. März, ab 20 Uhr (Einlass und Öffnung der Abendkasse ab 19 Uhr) berichtet der Abneteurer und Fotograf in der Bigbox Allgäu in Kempten von seiner großen Tour.

In der kalifornischen Wüste baut sich Dirk ein Kajak aus Holz für die Reise, steigt dann in Montana mit Schneeschuhen zur Quelle des Missouri auf und folgt den ersten Wasserläufen für 100 Meilen auf einem Moutainbike, ehe er seine Reise im Boot fortsetzt. Dabei erkundet der Deutsche auf Amerikas wichtigster Lebensader die kleinen Siedlungen und pulsierenden Metropolen an den Ufern. Er trifft auf Nachfahren der Ureinwohner, Musiker, Kapitäne und River Rats, urige Typen, die sich ein Leben ohne den Fluss niemals vorstellen könnten. Majestätische Berge und endlose Prärie, gigantische Staudämme und Riesenfrachter, Baumwollfelder und Delta-Blues. Missouri und Mississippi erzählen viele Geschichten auf dem langen Weg durch Amerikas Heartland. Dirk Rohrbach spürt sie auf, aus eigener Kraft, entschleunigt und nah dran an der Natur und den Menschen, wie es in der Vorschau heißt.

Es war Rohrbachs bisher epischste Reise. Monatelang allein auf dem viertgrößten Flusssystem der Erde. Brachiale Unwetter, zermürbende Stürme, schwelende Hitze. Das Vorankommen wird zur Herausforderung, eine Auseinandersetzung mit Naturgewalten und sich selbst. Und zu einem großen Abenteuer.

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