Viskosität - Die Zähigkeit des Motoröls

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Deutsche Presse-Agentur

Motoröle werden mit zunehmender Temperatur immer dünnflüssiger - als Folge davon wird der Schmierfilm auch weniger belastbar. Um die Öle den verschiedenen Einsatzzwecken im Auto zuordnen zu können, werden sie daher in Viskositätsklassen eingeteilt.

Darauf weist der TÜV Nord in Hannover hin. Der Begriff bezeichnet die Zähflüssigkeit eines Stoffes und ist charakteristisch für den Widerstand, den er seiner Verformung entgegensetzt. So darf ein Einbereichsöl der Viskositätsklasse SAE 20 nur in einem eng begrenzten Außentemperaturbereich um 20 Grad Celsius eingesetzt werden.

Demgegenüber verhält sich laut dem TÜV ein Mehrbereichsöl der Viskositätsklasse SAE 0-W-40 bei Kälte wie SAE 0 W und bei Wärme wie SAE 40. Der Buchstabe „W“ zeigt an, dass es sich um ein wintertaugliches Motorenöl handelt. In Kraftfahrzeugen kommen heute praktisch nur noch „legierte“ - also mit Additiven ausgestattete - Mehrbereichsöle zum Einsatz. Diese Öle verkraften die Temperaturschwankungen innerhalb des zugelassenen Klassifizierungsbereichs problemlos.

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