Visa-Probleme beim FaceIt Global Summit: PUBG Classic

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PUBG-Turnier
Auch beim PUBG Global Invitational gab es bereits Visa-Probleme bei einigen Teams. (Foto: PUBG Corp. / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Divine Esports und GameHome Esports werden aufgrund von Visaproblemen nicht am FaceIt Global Summit: PUBG Classic teilnehmen können. Wie die PUBG Corp. mitteilte, werden die beiden Teams aus Vietnam durch andere Teams aus der Region ersetzt.

Das FaceIt Global Summit: PUBG Classic findet vom 16.-21. April in London statt. Es ist das erste internationale Kräftemessen zwischen den besten Teams der in diesem Jahr gestarteten regionalen PUBG-Ligen. Insgesamt geht es um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 400 000 US-Dollar.

Dem Statement zufolge wurden die Visa trotz offizieller Einladung der Wettkampfveranstalter abgelehnt, da weder die rechtzeitige Ausreise noch ein valider Zweck des Besuchs nachgewiesen werden könne. Im Vereinigten Königreich ist wie in Deutschland E-Sport nicht als Sportart anerkannt und somit nicht Teil einer Ausnahmeregelung. Die Veranstaltzer seien nun auf der Suche nach einem Nachrücker.

Schon in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Probleme, Visa für E-Sportler ausgestellt zu bekommen, etwa für PUBG-Wettkämpfe in Oakland und Berlin. So musste 2017 in Oakland bereits ein Team ersetzt werden und im Folgejahr erhielten zwei Teilnehmer des PUBG Global Invitational in Berlin erst am Anreisetag ihre Visa.

Problematisch bei den Visa könnte auch die Kurzfristigkeit gewesen sein: Die abschließende Qualifikation für den Wettbewerb in London erfolgte wie auch bei den meisten anderen Teams aus aller Welt erst wenige Wochen vor Beginn des PUBG Classics.

Statement von PUBG Corp.

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